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Thomas Abel: Das achte Leben - Konflikte um Generativität in der psychoanalytischen Bewegung am Beispiel der Geschichte der Objektbeziehungspsychologie

Öffentlicher Vortrag - erweiterte und veränderte Fassung eines Vortrages auf der 70. Jahrestagung der DGPT

 

In ihrem bewegenden und sprachlich virtuosen Buch "Das achte Leben (für Brilka)" schildert Nino Haratischwili das Leben von 7 Personen aus vier Generationen, von 1905 bis 2007.

Analog dazu möchte ich anhand von 7 Autoren einiges Konfliktträchtiges aus der Geschichte der Objektbeziehungspsychologie zusammen tragen. Ihre ersten Vertreter, wie Ian Suttie, Otto Rank, oder Ronald D. Fairbairn wurden lange Zeit ausgeblendet, vergessen, im Fall von Rank für verrückt erklärt und aus der psychoanalytischen Bewegung ausgeschlossen. Sie teilten das Schicksal anderer, die Veränderungen vorschlugen oder Bestehendes infrage stellten. Generativität innerhalb der psychoanalytischen Bewegung bedeutete immer wieder, dass nur diejenigen geduldet wurden, die sich an Bestehendes anpassten. Um so erstaunlicher ist es, dass die Objektbeziehungspsychologie trotz aller Abtreibungsversuche heute die verbreitetste Strömung innerhalb der Psychoanalyse ist. Unter der Überschrift "Das achte Leben" ist in genanntem Buch ein weißes Blatt, das das junge Mädchen Brilka mit ihrem Leben und ihren Konflikten wird beschreiben müssen. Ebenso stehen wir vor einem weißen Blatt im Generationenbuch der Psychoanalyse. Welche Themen werden wir hineinschreiben, welche Konflikte schreiben wir fort? Darüber können wir gern diskutieren.

  • Eintritt: frei
  • Zertifizierung: Psychotherapeutenkammer Berlin - 2 FE

Ort: Alfred Adler Institut Berlin, Neue Kantstr. 4, 14057 Berlin

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