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190 Besucher beim Vortrag von RA Stellpflug zum Thema Praxisweitergabe und Versorgungsstärkungsgesetz

Der Vortrag von Rechtsanwalt Prof. Martin Stellpflug zum Thema “Versorgungsstärkungsgesetz – Praxisführung und -weitergabe – MVZ” stieß gestern auf sehr großes Interesse. Etwa 190 Mitglieder und Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen von Berliner psychoanalytischen Instituten der DGPT und VAKJP hatten sich eingefunden.

Rechtsanwalt Prof. Martin Stellpflug sprach zunächst über Veränderungen, die sich durch das neue Versorgungsstärkungsgesetz ergeben. Beispielsweise sei es für PraxisinhaberInnen wichtig, der KV Berlin ihren Urlaub mitzuteilen, weil künftig regelmäßig überprüft werde, wie stark ausgelastet eine Praxis ist. Ist der Urlaub dann nicht gemeldet, werden Urlaubszeiten bei der Berechnung der Stundenzahl nicht mit einbezogen, was den Durchschnitt nach unten zieht und was in letzter Konsequenz zur Entziehung eines halben Praxissitzes führen könnte.

Bei der Praxisweitergabe ergeben sich neue Möglichkeiten. Es gibt aber auch Gefahren, auf die Prof. Stellpflug hinwies. Über einem Versorgungsgrad von 140%, über dem wir in Berlin in vielen Bezirken liegen, soll der Zulassungsausschuss künftig prüfen, ob der Praxissitz überhaupt für eine Weitergabe ausgeschrieben wird. Dafür müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Für Praxisinhaber, die ihre Praxis in absehbarer Zeit aufgeben wollen, ist es noch wichtiger, als früher, sich damit zu beschäftigen.

Hier einige Fotos als kleine Impressionen vom gestrigen Abend.

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