Psychotherapeutische Versorgung von Bundeswehrsoldaten verbessert

Zuschläge sollen auch ausgelastete Psychotherapeuten dazu motivieren, Soldaten der Bundeswehr zu versorgen. Lesen Sie hier eine Mitteilung der KV Berlin zu diesem Thema:

 

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Änderung des Vertrags zwischen der KBV und des Bundesverteidigungsministeriums

– Vereinbarung von psychotherapeutischen Zuschlägen für Soldaten

Rückwirkend zum 01. April 2017 hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem

Bundesverteidigungsministerium eine Änderung des Vertrags über die ärztliche Versorgung von Soldaten der

Bundeswehr zur Durchführung von Untersuchungen der allgemeinen Wehrpflicht sowie Untersuchungen zur

Vorbereitung von Personalentscheidungen und betriebs- und fürsorgeärztliche Untersuchungen vereinbart. Die

Änderung sieht vor, dass bei der Abrechnung der Leistungen des Abschnittes 35.2 EBM die GOP 35251, 35252

und 35253 von nun an auch bei den Soldaten der Bundeswehr ab der ersten Sitzung berechnungsfähig sind. Die

Bewertung der drei Zuschläge erfolgt nach dem ausgewiesenen Wert in der regionalen Euro-Gebührenordnung

multipliziert mit dem Faktor 0,5. Ziel ist es, einem ausgelasteten Psychotherapeuten auch bei der Behandlung

von Bundeswehrsoldaten die Beschäftigung einer sozialversicherungspflichtigen Halbtagskraft zu ermöglichen

sowie die psychotherapeutische Versorgung der Soldaten zu sichern."

 

 

 

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