News

Rechtsruck im 21. Jahrhundert. Wilhelm Reichs Massenpsychologie des Faschismus als Erklärungsansatz

Soeben ist das neue Buch von Andreas Peglau erschienen: Rechtsruck im 21. Jahrhundert. Wilhelm Reichs Massenpsychologie des Faschismus als Erklärungsansatz (Nora-Verlag Berlin, 174 Seiten, 14,90 Euro).

 


Hier kann es kostenlos heruntergeladen werden: http://andreas-peglau-psychoanalyse.de/

 

Zum Inhalt:

Vor einem Wiedererstarken des Faschismus hat bereits Bertolt Brecht gewarnt: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ Aber was ist dieser „Schoß“?

Die bemerkenswerten Antworten, die Wilhelm Reich auf diese Frage gab, werden bis heute fast durchgängig ignoriert, auch in Politik, Faschismus- und Rechtsextremismusforschung. Das ist bitter, weil Reich es anders verdient hätte. Wichtiger ist jedoch: Ohne diese Antworten endlich ebenfalls zu berücksichtigen, dürfte es weder eine Chance geben, die internationale „braune Renaissance“ zu verstehen noch ihr wirkungsvoll entgegenzutreten.

Das Buch verbindet knappe biografische Informationen zu Reich und seiner „Massenpsychologie“ mit Antworten auf Fragen wie

-          Was war bzw. ist die wichtigste psychosoziale Basis politischer „Rechts“-Entwicklungen – früher und heute?

-          Welche Auswirkungen hat autoritär-entfremdende Sozialisierung für das Zustandekommen von Destruktion, Rassismus und Krieg?

-          Welche Rolle spielen psychische Faktoren für das Aufrechterhalten patriarchalisch-kapitalistisch-neoliberaler Systeme und für das mögliche Revolutionieren dieser Systeme?

-          Welche Menschen- und Weltbilder können als Voraussetzung zum konstruktiven Handeln dienen

Weiterlesen …

Neuverteilung der Ämter

Neben dem Vorstandsvorsitz wurden weitere Positionen neu besetzt bzw. neu eingeführt:

 

Ambulanzleitung PP: Frau Bettina Kaufmann

Ambulanzleitung KJP: Frau Marga Zitzmann

Geschäftsstellenleitung AAI Berlin: Frau Katrin Konzack

 

Wir freuen uns, dass Herr Thomas Abel seine Dozententätigkeit ausweiten wird.

 

Weiterlesen …

Bewertungsausschuss korrigiert seine Honorarentscheidung: Sprechstunde und Akutbehandlung werden nun wie genehmigungspflichtige Leistungen bezahlt

Heute teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung die folgende, erfreuliche Nachricht mit:

 

Psychotherapie: Mehr Honorar für neue Leistungen

22.06.2017 - Die im April neu eingeführte Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung werden besser honoriert. Der Bewertungsausschuss hat am
Mittwoch beschlossen, diese Leistungen so zu vergüten wie die Gebührenordnungspositionen der Richtlinien-Psychotherapie.

KBV-Vizechef Dr. Stephan Hofmeister äußerte sich zufrieden, dass der GKV-Spitzenverband eingelenkt habe und nun doch der Forderung der KBV nach einer höheren
Vergütung nachgekommen sei. „Dies wird dazu beitragen, dass mit den neuen psychotherapeutischen Leistungen das erreicht wird, was der Gesetzgeber beabsichtigt
hat; nämlich den Versicherten ein kurzfristig verfügbares und niedrigschwelliges Versorgungsangebot in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.“

88,66 Euro für Sprechstunde und Akutbehandlung

Nach dem Beschluss des Bewertungsausschusses erhalten Vertragsärzte und -psychotherapeuten für die Psychotherapeutische Sprechstunde und für die Akutbehandlung
bei einer Dauer von mindestens 25 Minuten 44,33 Euro (alt: 42,75 Euro). Bei 50 Minuten sind es 88,66 Euro und damit so viel, wie die Krankenkassen für
eine Richtlinien-Psychotherapiestunde bezahlen. Der Beschluss gilt rückwirkend ab 1. April 2017.

Auch höherer Strukturzuschlag

Angehoben wird außerdem der Strukturzuschlag, der auf die Psychotherapeutische Sprechstunde und auf die Akutbehandlung gezahlt wird. Er beträgt nunmehr
7,58 Euro (alt: 7,27 Euro) und wird wie bisher automatisch von der Kassenärztlichen Vereinigung ab einer bestimmten Leistungsmenge zugesetzt.

KBV wird Klage zurückziehen

Ursprünglich waren die neuen Leistungen niedriger bewertet worden. Dagegen hatte die KBV vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg geklagt und dies
unter anderem damit begründet, dass sich der Arbeits- und Organisationsaufwand in der Praxis durch die Einführung der neuen Leistungsangebote erhöht. Deshalb
sei es nicht nachvollziehbar, dass diese schlechter bezahlt würden.

„Wir freuen uns, dass die Krankenkassen nun doch unserer Argumentation gefolgt sind. Die KBV wird ihre Klage dementsprechend zurückziehen“, kündigte der
Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, an.

PFG auch bei Psychotherapeutischer Sprechstunde

Der Bewertungsausschuss hat ferner festgelegt, dass die Psychotherapeutische Sprechstunde zu den Leistungen der Grundversorgung gezählt wird. Dadurch können
Psychotherapeuten die Pauschale zur Förderung der fachärztlichen Grundversorgung (PFG) inklusive des Zuschlags nunmehr auch für die Behandlungsfälle erhalten,
bei denen eine Psychotherapeutische Sprechstunde abgerechnet wurde.

Außerdem wurde die Bewertung der PFG (GOP 22216 / 23216) und des Zuschlags (22218 / 23218) leicht angehoben – von 17,27 auf 17,90 Euo beziehungsweise von
4,63 Euro auf 4,84 Euro. Die Regelungen zur PFG gelten ebenfalls rückwirkend ab 1. April 2017. Durch die Anpassungen soll verhindert werden, dass nach
Einführung der neuen Leistungen das PFG-Honorarvolumen für Psychotherapeuten sinkt.

Die PFG, inklusive Zuschlag, wird einmal im Quartal zur Grundpauschale zugesetzt und zwar für jeden Behandlungsfall, bei dem der Arzt oder Psychotherapeut
ausschließlich grundversorgend tätig ist und keine weitergehenden Leistungen durchführt. Zu den Leistungen der Grundversorgung in der Psychotherapie gehören
neben der Psychotherapeutischen Sprechstunde die probatorische Sitzung und psychotherapeutische Gespäche der Fachkapitel.

 

Weiterlesen …

Neuer Vorstand des AAI gewählt

Auf der Mitgliederversammlung des Alfred-Adler-Institutes Berlin wurde am Freitag, dem 16.6.2017 ein neuer Vorstand gewählt:

Zur Vorsitzenden wurde Frau Dr. med. Regine Kroschel gewählt, zu Vorstandsmitgliedern Frau Dipl.-Psych. Barbara Meerwein, Frau Dr. med. Jutta Menzel, Herr Dipl.-Psych. Hans-Martin Müller und Frau Dipl.-Psych. Heike Uffmann.

 

Herr Dipl.-Psych. Thomas Abel hatte nach 12-jähriger Vorstandstätigkeit, davon 6 Jahre als Vorsitzender, nicht mehr kandidiert. Zahlreiche der anwesenden Kollegen dankten ihm für die geleistete Arbeit der letzten Jahre.

Weiterlesen …

Symposium 2017: Die Macht der Ohnmächtigen - Die Attraktivität des Rechtspopulismus

Wir freuen uns, Ihnen unter nachfolgendem Link, den Vortrag von Frau Dr. Almuth Bruder-Bezzel - "Die Macht der Ohnmächtigen - Die Attraktivität des Rechtspopulismus" präsentieren zu können.

 

Videomitschnitt

Weiterlesen …

Weiterbildungskurs "Psychodynamische Traumatherapie" am AAI Berlin

Kurs zur Weiterbildung in psychoanalytisch orientierter Traumatherapie, insbesondere Vermittlung von Elementen und Techniken der Psychodynamisch-imaginativen

Traumatherapie (PITT) nach Reddemann, sowie einiger Elemente der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) nach Kernberg. Teilnahme an allen 4 Wochenendseminaren ist obligatorisch! Teilnehmerzahl begrenzt!

 

  • Termine: 23./24.9.17, 4./5.11.17, 13./14.1.18 und 8./9.9.18
  • Leitung: Dipl.-Psych. Thomas Abel
  • Gebühren: 200,- Euro je Wochenende = 800,- Euro; Anmeldung: 030 3138736 oder aai.berlin
  • Ort: Alfred Adler Institut Berlin, Neue Kantstr. 4, 14057 Berlin
  • Zertifizierung: 16 FE

Jeweils am Freitag Abend vor den Weiterbildungswochenenden sind öffentliche Vorträge geplant, in denen es um andere Ansätze zur Hilfe für Traumatisierte geht, die es neben der Psychotherapie im engeren Sinne gibt:

 

  • 22.09.2017 20:15 Uhr Marga Zitzmann: "Direkt vor Ort" Erfahrungsbericht traumapädagogischer Arbeit im Flüchtlingslager in Kurdistan
  • 03.11.2017 20:15 Uhr Peter Schmidt und Caroline Meller: Traumaseelsorge und Traumatherapie - Gemeinsamkeiten und Unterschiede"
  • 12.01.2018 20:15 hr: Loni Brants:

    Arbeit mit traumatisierten Soldaten

    • 07.09.2018 20:15 Uhr Joachim Diestel-Hug: EMDR

Weiterlesen …

Radiobeitrag über Psychotherapeutin und Holocaust-Überlebende Rahel Mann

Wir möchten hier auf einen Radiobeitrag auf Deutschlandfunk Kultur aufmerksam machen, den Sie über den obigen Link nachhören können. Es geht um die Psychotherapeutin und Holocaust-Überlebende Rahel Mann. Der Sender schreibt zu der Sendung:

 

Rahel Mann hat das KZ Sachsenhausen überlebt. Die 77-jährige Psychotherapeutin hat später vielen ihrer Patienten geholfen, traumatische Erlebnisse zu überwinden. Woher kommt diese Schaffenskraft?

Als Therapeutin hat Rahel Mann nicht nur vielen ihrer Patienten geholfen. Auch ihr eigener Lebensweg beweist: Selbst eine extrem schwierige Kindheit kann zu einem besonders ausgeprägten Lebenswillen führen.

Rahel Mann wird 1937 als uneheliches Kind einer Jüdin in Berlin geboren. Sie ist gerade fünf Jahre alt, als ihre Mutter ins KZ Sachsenhausen deportiert wird. Rahel Mann entkommt dem Holocaust, weil die Ehefrau eines Blockwartes sie versteckt. Die letzten Monate bis zum Kriegsende verbringt sie alleine in einem Keller mitten in Berlin.

Nach 1945 bleibt sie dennoch in Deutschland, heiratet, bekommt zwei Kinder, arbeitet zunächst als Lehrerin. 1980 eröffnet sie in Braunschweig eine eigene Praxis für Psychosomatik. Als 60-Jährige geht sie für zehn Jahre nach Israel, kehrt dann aber wieder nach Berlin zurück.

Das "absolute Urvertrauen"

Ihre Lebenskraft erklärt sie damit, dass sie von ihren Anlagen her wohl zum Teil das "absolute Urvertrauen" habe, meint Rahel Mann.

"Meine frühe Kindgeschichte ist gerade dazu geeignet, weil ich erfahren habe, dass bei allem, was passiert ist und auch bei der nicht vorhandenen Mutter, dass es immer Menschen gibt, die sich liebevoll mir zugewandt haben, die für mich da waren."

Außerdem habe sie jahrelang exzessiv Tagebuch geschrieben. 

"Das war meine innere Auseinandersetzung und Therapie mit all diesen Dingen."

 

 

Weiterlesen …

Weiterbildung (Grundkurs): Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP)

Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP) der Borderline Störungen Weiterbildung (Grundkurs) in Kooperation mit der International Society for Transference-focused Psychotherapy

In Kooperation mit der International Society for Transference-focused Psychotherapy (ISTFP) bietet die International Psychoanalytic University (IPU) einen Weiterbildungslehrgang (Grundkurs) zur TFP an. Dieser umfasst die theoretischen Grundlagen der TFP und kann anschließend mit entsprechender Approbation mit einem Aufbaukurs ergänzt werden, der mit einer Zertifizierungsprüfung zum TFP-Therapeuten bzw. zum TFP-Therapeuten für Adoleszente abgeschlossen werden kann. Die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP) der Borderline Störungen wurde von Otto F. Kernberg entwickelt. Es handelt sich um eine manualisierte psychoanalytische Therapie deren Wirksamkeit empirisch belegt wurde. Sie ist vom

Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) als ein Verfahren der Psychodynamischen Psychotherapie zugeordnet und kann somit auch von TP- bzw. AP-Therapeuten mit den Kassen abgerechnet werden. Eine Informationsveranstaltung zur Weiterbildung findet am Donnerstag, 29.06.2017, 20.00 Uhr im Hörsaal 1, Stromstraße 2 statt. Anschließend gibt es einen kleinen Umtrunk.

Termine der Weiterbildung Der Grundkurs umfasst drei Seminarwochenenden, jeweils Freitag von 14:00 – 19:00 Uhr und Samstag von 9:00 – 19:00 Uhr. 29./30.9.2017 Grundlagen der TFP (Stephan Doering)     Psychoanalytische Entwicklungspsychologie, Objektbeziehungstheorie, Borderline Persönlichkeitsorganisation, Übertragung/Gegenübertragung bei Borderline Patienten, unbewusste Aspekte der Beziehungsgestaltung 8./9.12.2017 Diagnostik in der TFP (Marion Braun & Silke von Polenz) Strukturelles Interview, Strukturiertes Interview zur Persönlichkeitsorganisation (STIPO), Indikationen und Kontraindikationen zur TFP 26./27.1.2018 Behandlungstechnik der TFP (Silvia Weihert & Carolin Keller) Behandlungsvertrag, Strategien zur Wahrung des therapeutischen Rahmens,Techniken (Klärung, Konfrontation und Deutung), Umgang mit dem Agieren Der Weiterbildungskurs schließt mit einem Certificate – TFP Didactic Training Graduate der International Society for Transference-focused Psychotherapy (ISTFP) ab.

Teilnahmevoraussetzung

Der Grundkurs wird ausschließlich für Psychologische Psychotherapeuten und Ärzte, psychotherapeutische Ausbildungskandidaten sowie Master-Studierende der IPU angeboten.

Teilnahmegebühren

Die Gesamtkosten fur den Weiterbildungslehrgang betragen 750,– Euro Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 12.

Aufbaukurs

Nach Abschluss des Grundkurses kann am Institut für Psychotherapie e. V. Berlin, oder z. B. auch am TFP-Institut München, ein Aufbaukurs besucht werden. Dieser umfasst weitere Theorieseminare sowie eine zweijährige Behandlung eines Borderline-Patienten unter Supervision und schließt mit einer Zertifizierungsprüfung zum TFP-Therapeuten bzw. TFP-Therapeuten für Adoleszente ab.

Anmeldung

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 31.8.2017 an susanne.goertzen(at)ipu-berlin.de Die Anmeldung wird erst gültig nach Eingang des Kostenbeitrags auf folgendes Konto: Donner & Reuschel Konto: 118 069 100 BLZ: 200 303 00 IBAN: DE 35200303000118069100 BIC: CHDBDEHHXXX Verwendungszweck: Grundkurs TFP

 

Weitere Informationen finden Sie auf der IPU Website:

https://www.ipu-berlin.de/weiterbildung/angebot/uebertragungsfokussierte-psychotherapie-tfp.html

Weiterlesen …

Aufruf zur Teilnahme an der Wahl zur Berliner Psychotherapeutenkammer

Vom 12.6. bis 4.7.2017 findet die Wahl zur Delegiertenversammlung der Kammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten statt.

 

Als DGPT-Institut möchten wir allen unseren Mitgliedern und Freunden, die Mitglied der Berliner Psychotherapeutenkammer sind empfehlen:

 

Wählen Sie mit Ihrer Stimme die Liste 3  Berliner Forum Psychotherapie, Psychodynamische Verfahren und Psychoanalyse!

 

Auf dieser Liste kandidieren psychodynamisch orientierte Kolleginnen und Kollegen, viele von ihnen sind Mitglied der DGPT, einige sogar des AAI Berlin oder der DGIP. Im Wahlflyer der Liste heißt es:

 

"Wir vom Berliner Forum sind psychotherapeutisch,  analytisch und tiefenpsychologisch fundiert arbeitende  Psychotherapeutlnnen, die sich für eine patientengerechte Versorgung psychisch erkrankter Menschen  in Berlin einsetzen. 

Wir kommen aus verschiedenen Berufsverbänden und  Fachgesellschaften. Wir möchten weiterhin zusammen  mit Kolleginnen und Kollegen anderer Listen, die in verschiedenen Verfahren und Settings arbeiten, die Entwicklung und Realisierung der Aufgaben und Ziele der  Kammer abstimmen, fachlich und gesundheitspolitisch  vertreten und durchsetzen. 

Wir haben in den letzten Jahren kollegial und  sehr erfolgreich mit allen Listen in der Kammer  zusammengearbeitet. 

Diese erfolgreiche Kooperation möchten wir in der  nächsten Legislaturperiode weiterführen und ausbauen, damit wir unsere Forderungen und Empfehlungen  der Berliner Gesundheitspolitik und gegenüber der  Selbstverwaltung klar und geschlossen vertreten können. Dafür ist auch weiterhin ein listen- und verfahrensübergreifend arbeitender Vorstand erforderlich. 

Wir wollen die Qualität der Psychotherapie erhalten  auch in Zeiten von neuen Richtlinien, Ausbildungsreform und der Entwicklung von Online-Therapien. 

Die Mitglieder unserer Liste arbeiten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens von der ambulanten Praxis über Kliniken, MVZ, Beratungsstellen und  auch in der Integrierten Versorgung. Viele von uns sind  auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung tätig."

 

Weiterlesen …

Psychotherapeutische Versorgung von Bundeswehrsoldaten verbessert

Zuschläge sollen auch ausgelastete Psychotherapeuten dazu motivieren, Soldaten der Bundeswehr zu versorgen. Lesen Sie hier eine Mitteilung der KV Berlin zu diesem Thema:

 

"

Seite 3

Änderung des Vertrags zwischen der KBV und des Bundesverteidigungsministeriums

– Vereinbarung von psychotherapeutischen Zuschlägen für Soldaten

Rückwirkend zum 01. April 2017 hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem

Bundesverteidigungsministerium eine Änderung des Vertrags über die ärztliche Versorgung von Soldaten der

Bundeswehr zur Durchführung von Untersuchungen der allgemeinen Wehrpflicht sowie Untersuchungen zur

Vorbereitung von Personalentscheidungen und betriebs- und fürsorgeärztliche Untersuchungen vereinbart. Die

Änderung sieht vor, dass bei der Abrechnung der Leistungen des Abschnittes 35.2 EBM die GOP 35251, 35252

und 35253 von nun an auch bei den Soldaten der Bundeswehr ab der ersten Sitzung berechnungsfähig sind. Die

Bewertung der drei Zuschläge erfolgt nach dem ausgewiesenen Wert in der regionalen Euro-Gebührenordnung

multipliziert mit dem Faktor 0,5. Ziel ist es, einem ausgelasteten Psychotherapeuten auch bei der Behandlung

von Bundeswehrsoldaten die Beschäftigung einer sozialversicherungspflichtigen Halbtagskraft zu ermöglichen

sowie die psychotherapeutische Versorgung der Soldaten zu sichern."

 

 

 

Weiterlesen …

Jobsharing: KV Berlin will nun endlich die neue Rechtssprechung umsetzen

Wir zitieren hier eine Mitteilung der KV Berlin zum Thema Jobsharing: Die bereits im letzten Sommer beschlossenen Regelungen solen nun endlich auch in der KV Berlin "mit Hochdruck" umgesetzt werden. Insbesondere für Praxen, die geringer ausgelastet sind, als der Fachgruppendurchschnitt, lohnt sich künftig ein Jobsharing, weil der Inhaber und der Jobsharer zusammen sich nicht mehr den geringen Umfang der bisherigen Praxis teilen müssen, sondern gemeinsam eine Leistungsmenge abrechnen können, die den Fachgruppendurchschnitt +25% beinhaltet. Lesen Sie hier die Mitteilung der KV Berlin dazu:

 

"Zukünftig wird bei der Bestimmung der Leistungsobergrenze für Jobsharing in fachübergreifenden

Gemeinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren die aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung

berücksichtigt werden. Das entschied der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in seiner Sitzung vom

16. Mai 2017. Entsprechend der Rechtssprechung des BSG sind bei der Festlegung der Leistungsobergrenze

(LOG) alle Beteiligten einer Berufsausübungsgemeinschaft und alle Teilnehmer eines MVZ, d. h. auch jene mit

einer anderen Facharztbezeichnung einzubeziehen (Urteil vom 21.03.2012 - B 6 KA 15/11 R).

Eine Änderung der Bedarfsplanungs-Richtlinie ermöglicht neue Wachstumsmöglichkeiten für Vertragsärzte und

-psychotherapeuten, die sich in einem überversorgten Planungsbereich einen Versorgungsauftrag teilen

(Jobsharing): bisher durften diese den Umfang der erbrachten Leistungen - gemessen an den bisher erbrachten,

eigenen Leistungen - nur um maximal drei Prozent erhöhen. Diese Begrenzung gibt es nun für Praxen, die

geringere Punktzahlvolumina als der Durchschnitt der jeweiligen Fachgruppe abgerechnet haben, nicht mehr.

Fortan gilt: Eine Steigerung ist künftig bis zum Fachgruppendurchschnitt zuzüglich 3 Prozent möglich (vgl. § 42

Abs. 1 Bedarfsplanungs-Richtlinie.) Für psychotherapeutische Praxen ist fortan eine Steigerung auf den

Fachgruppendurchschnitt zuzüglich 25 Prozent möglich (vgl. § 43 Abs. 2 Nr. 2 Bedarfsplanungs-Richtlinie). Um

diese Steigerungen des abgerechneten Leistungsvolumens künftig nutzen zu können, muss nach der

Bedarfsplanungs-Richtlinie der jeweilige Fachgruppendurchschnitt über vier Quartale hinweg unterschritten

worden sein.

Für psychotherapeutische Praxen, die zwar nicht unterdurchschnittliche, aber niedrigere Punktzahlvolumina als

125 Prozent des Fachgruppendurchschnittes abrechnen, hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung

Berlin in seiner Sitzung von 16. Mai 2017 beschlossen, dass diese ihre Leistungen ebenfalls auf den

Fachgruppendurchschnitt zuzüglich 25 Prozent steigern können.

Die Umsetzung dieser Änderung erfordert zunächst einen Beschluss des Zulassungsausschusses (der für die

Festlegung der LOG verantwortlich ist) und muss dann durch die Verwaltung umgesetzt werden. An dieser

Umsetzung wird mit Hochdruck gearbeitet, die Umsetzung wird rückwirkend zum 4. Quartal erfolgen.

Eine ausführliche Information zum Thema bereiten wir für das KV-Blatt 07/2017 (Juli) für Sie vor."

 

Weiterlesen …

Strukturzuschläge für Ausbildungsambulanzen: Erfolg vor dem Sozialgericht

Am 24.05.2017 fand vor dem Sozialgericht Berlin eine Verhandlung in einem Musterprozess statt, den die Berliner psychotherapeutischen Ausbildungsinstitute gemeinsam führen. Unser Anwalt, Dr. Jan Moeck teilte uns hierzu die folgende, sehr erfreuliche Nachricht mit:

 

"in der vorbezeichneten Angelegenheit können wir mitteilen, dass das Sozialgericht Berlin in der heutigen mündlichen Verhandlung in einem Musterverfahren (S 83 KA 934/16) unserer Rechtsauffassung gefolgt ist, und der klagenden Ausbildungsambulanz den nachberechneten Struktuzuschlag (Quartal IV/2014) zugesprochen bzw. der Klage der Ausbildungsambulanz stattgegeben hat.

 

Im Rahmen der rund 70-minütigen Verhandlung wurden sämtliche von der Kassenseite vorgebrachten Argumente gegen eine Abrechenbarkeit des Strukturzuschlags ausgiebig erörtert und rechtlich diskutiert. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit kündigte das Gericht zum Ende der Verhandlung eine Entscheidung am Ende des Sitzungstages an, d.h. das Urteil wurde nicht unmittelbar im Anschluss an die Verhandlung gesprochen. Das Ergebnis wurde uns dann am Nachmittag telefonisch mitgeteilt.

 

Wir freuen uns über diesen Erfolg!

 

Darüberhinaus konnten wir erreichen, dass das Gericht bereits im Urteil die Sprungrevision zum Bundessozialgericht (BSG) zugelassen hat. Voraussetzung für die Zulassung der Sprungrevision ist es, dass die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat. Mit der durch die Sprungrevision bewirkten „Umgehung“ der Berufungsinstanz geht eine ganz erhebliche Zeitersparnis einher; Verfahren beim für die Berufung zuständigen 7. Senat des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg dauern aktuell 2-3 Jahre. Wir gehen davon aus, dass die Krankenkasse zügig nach Erhalt des Urteils die Sprungrevision zum BSG erheben wird und dann dort – möglicherweise bereits in 2018 – eine endgültige Klärung der Rechtsfrage erfolgen kann."

Weiterlesen …

1000. Buch in unser Bibliotheks-Onlineverzeichnis aufgenommen

Unsere Bibliothekarin, Frau Yvonne Armer, ordnet und katalogisiert unsere Bibliothek. Gleichzeitig trägt sie die Daten der Bücher in den Online-Katalog ein, der über den geschützten Login-Bereich unserer Website für alle  Kandidatinnen, Dozentinnen und Mitglieder unseres Institutes zugänglich ist. Heute hat sie den 1000. Titel katalogisiert und in die Online-Datenbank eingetragen. Auf diese Weise machen wir Ihnen mehr und mehr unserer Bücher in unserer Bibliothek online zugänglich.

Weiterlesen …

Symposium und Jubiläum 25 Jahre AAI sehr gelungen

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des AAI Berlin luden wir am Freitag, dem 12. Mai 2017 zu einem Festvortrag mit anschließendem Sektempfang in das Hollywood Media Hotel am Kurfürstendamm 202 ein, wo wir 80 Gäste empfangen durften. In seiner Begrüßung resümierte der Vorsitzende Dipl.-Psych. Thomas Abel über die erfolgreiche Entwicklung unseres Institutes, das zwar das Jüngste der 6 deutschlandweiten Adlerinstitute ist, aber zwischenzeitlich mit 80 Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen zu ihrem größten Institut avancierte. In Berlin nimmt es immerhin die dritte Stelle unter den 10 psychoanalytischen Instituten ein. Wir dürfen dadurch hoffen, kraftvoll genug zu sein, um die gravierenden Veränderungen bewältigen zu können, die in den nächsten Jahren im Rahmen der großen Reform des Psychotherapeutengesetzes auf alle Ausbildungsinstitute zu kommen.

 

Den Festvortrag hielt Frau Dr. phil. Almuth Bruder Bezzel zum Thema "Die Macht der Ohnmächtigen - die Attraktivität des Rechtspopulismus". Darin befasste sie sich mit einem aktuellen Thema, einem äußeren Konflikt, der die Gesellschaft und jeden einzelnen in ihr betrifft und bewegt. Dies steht ganz in der Tradition Alfred Adlers, dem neben der Befassung mit innerpsychischen Konflikten seiner Zeit immer auch wichtig war, zu externen Konflikten Stellung zu nehmen. Die Diskussion war denn auch sehr angeregt und intensiv. Da an ihr die italienischen und österreichischen Gäste teilnahmen, die zu unserem Symposium angereist waren, wurde sie besonders interessant. Im Anschluss stießen wir auf unserem Sektempfang auf den Geburtstag des Institutes an und verlebten einen schönen Abend miteinander.

 

 

Am Samstag veranstalteten wir in den Räumen unseres Institutes das letzte von drei Symposien der Reihe "Die Macht in der Psychotherapie", deren erstes 2015 in Graz und deren zweites 2016 in Mailand stattgefunden hatten. Wir gaben ihm den Titel "Keine Macht ohne Ohnmacht". Mehr als 60 Teilnehmerinnen kamen in unsere Institutsräume. Am Samstag Vormittag hörten wir drei Hauptvorträge von Prof. Dr. Wilfried Datler (Wien) zur Geschichte der Kinderpsychotherapie in der Individualpsychologie, von Dr. Anna-Katharina Dembler (Berlin) über Macht und Ohnmacht in der Sprache, dem Hauptinstrument unserer Arbeit, sowie von Prof.Dr. Franco Maiullari (Mailand) über Macht und Ohnmacht in der Tragödie von Antigone. Nachmittags teilten wir uns in mehrere Arbeitsgruppen zum Erstinterview, zur Gruppentherapie mit suchtkranken Strafgefangenen, sowie 2 Kasuistikseminaren auf. Abends ließen wir die sehr anregende und neue Kontakte schaffende Tagung bei einem gemeinsamen Abendessen in der Tratoria Rossi ausklingen. Allen Helfern und Mitarbeiterinnen, deren unermüdliches Engagement diese schöne Tagung ermöglicht hat, danken wir an dieser Stelle ganz herzlich!

 

Demnächst veröffentlichen wir auf unserem Youtube-Kanal die Hauptvorträge der beiden Tage. Schauen Sie bald einmal wieder herein!

Weiterlesen …

Mitgliederversammlung des AAI Berlin am 16.6.17 um 20:15 Uhr

Liebe Mitglieder der Alfred Adler Gesellschaft für Individualpsychologie e.V.,

 

am 16.6.2017 um 20:15 Uhr findet die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung unseres Trägervereins des AAI Berlin statt. Alle Mitglieder erhalten in diesen Tagen eine schriftliche Einladung nebst dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes. Da in diesem Jahr regulär die Neuwahl des Vorstandes ansteht, hoffen wir auf eine rege Beteiligung. Wer Vorschläge für die Wahl zum Vorstand hat oder sich selbst eine Mitarbeit darin vorstellen kann, möge nicht zögern, uns dies mitzuteilen. Wir freuen uns über jede Form der Mitwirkung!

Weiterlesen …

Sommerfest des AAI Berlin am 10.6.2017 ab 16:00 Uhr

Wie auch im letzten Jahr haben unsere Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen ein Sommerfest organisiert. Hier zitieren wir aus der Einladung dazu:

 

"Liebe Kolleginnen und Kollegen am AAI Berlin,

 

auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder ein Sommerfest für alle AAI-ler. Ganz herzlich eingeladen sind alle Kandidat_innen, Dozent_innen, Lehranalytiker_innen, Ambulanz-und/oder Geschäftsangestellte und alle anderen AAI-Mitglieder, ebenso ihre Partner_innen und Kinder.

 

Unser Fest findet

am 10. Juni 2017 ab 16.00

im Nachbarschaftshaus am Lietzensee,

Herbartstr. 25, 14057 Berlin statt (Plan als Anlage).

 

Wenn das Wetter es zulässt wollen wir auch in diesem Jahr erneut im großen Stil grillen. Ein Basisangebot an Grillgut (auch vegetarisch) und Getränken wird vom Institut bereitgestellt werden. Zusätzlich hoffen wir wieder auf mitgebrachte Ergänzungen des Buffets (z. B. Salate, Kuchen oder spezielle Getränke). Zur Unterhaltung unserer kleinen Gäste wird uns das Nachbarschaftshaus diesmal ihr hauseigenes Spielzeug zur Verfügung stellen.

 

An Ideen und Anregungen sind wir sehr interessiert, ebenso natürlich an der zeitnahen Klärung von offenen Fragen.

 

Wir hoffen sehr auf Euer/Ihr zahlreiches Kommen und freuen uns bis dahin auf das Fest.

 

Herzliche Grüße

 

Stefan Siebert & Silke Neumann"

Weiterlesen …

Ab Juli: Neue Gebührenpositionen für Einzel- und Gruppentherapie

Auf ihrer Website stellt die Kassenärztliche Bundesvereinigung die neuen Gebührenordnungspositionen für Einzel- und Gruppentherapie zusammen, die ab 1.7.17 gelten.  Hier ein Ausschnitt aus dieser Seite:

 

Psychotherapie: Gruppentherapien werden ab Juli besser vergütet - Neue GOP auch für Einzeltherapien

20.04.2017 - Psychotherapeuten erhalten für Gruppentherapien ab Juli mehr Honorar. Darauf hat sich die KBV mit dem GKV-Spitzenverband geeinigt. Die Höhe der Vergütung richtet sich dann nach der Anzahl der Teilnehmer.

Hintergrund für den Beschluss des Bewertungsausschusses ist die neue Psychotherapie-Richtlinie, die seit 1. April gilt. Diese sieht unter anderem vor, dass Gruppenleistungen stärker gefördert werden sollen. Möglich sind jetzt in allen Richtlinienverfahren Therapien mit drei bis neun Teilnehmern – unabhängig vom Alter der Patienten.

Mit der neuen Vergütungssystematik werden Gruppentherapien auch im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) entsprechend abgebildet: Wird bisher nur zwischen kleinen und großen Gruppen unterschieden, gibt es ab Juli für jede Gruppengröße eine andere Vergütung.

20 Prozent mehr Honorar für Gruppentherapien

Dazu wurden alle Gruppenleistungen neu bewertet. Im Ergebnis steigt das Honorar für Gruppentherapien ab Juli im Durchschnitt um etwa 20 Prozent. Die größten Zuwächse verzeichnen sechs- und siebenköpfige Gruppen, die künftig mit rund 66 Euro beziehungsweise rund 60 Euro pro Teilnehmer bei einer 100-minütigen Therapiesitzung vergütet werden (bisher: ca. 44 Euro).

Aufgrund der differenzierten Vergütung wird es für jede Gruppengröße eine eigene Gebührenordnungsposition (GOP) geben. Bei drei Verfahren und der Unterscheidung zwischen Kurz- und Langzeittherapien werden dadurch zahlreiche neue GOP in den EBM aufgenommen.

Die bisher gültigen GOP für kleine Gruppen (drei bis vier Teilnehmer) und für große Gruppen (fünf bis neun Teilnehmer) entfallen. Die Abrechnung von Gruppentherapien mit nur zwei Teilnehmern, die vor Einführung der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April beantragt wurden und derzeit als kleine Gruppe abgerechnet werden, erfolgt ab Juli mit einer bundeseinheitlichen Pseudo-GOP.

Kurzzeittherapie: Zwei GOP pro Verfahren in der Einzeltherapie

Eine weitere Neuerung betrifft die Abrechnung von Kurzzeittherapien, die in der Einzeltherapie durchgeführt werden. Aus Gründen der Transparenz gibt es künftig zwei GOP: Eine GOP für das erste 12-Stunden-Kontingent, eine für das zweite 12-Stunden-Kontingent. Damit soll eine Evaluation des neuen Stundenangebots ermöglicht werden.

Neue GOP für Einzeltherapien

Die vielen neuen Gebührenordnungspositionen GOP haben dazu geführt, dass der Abschnitt 35.2 neu strukturiert werden muss. Nur dadurch ist es möglich, alle Leistungen übersichtlich und systematisch abzubilden.

Infolgedessen werden ab Juli auch die Einzeltherapien und die Strukturzuschläge, die die Kassenärztlichen Vereinigungen zusetzen, auf neue Nummern umgestellt. Außerdem erhalten die psychodiagnostischen Testverfahren andere GOP. Die bisher gültigen Gebührenordnungspositionen werden mit der Umstrukturierung des Abschnitts 35.2 gestrichen. Die Abrechnung darf dann nur noch mit den neuen GOP erfolgen.

Weiterlesen …

Enttäuschung über die Umsetzung der neuen Psychotherapie-Richtlinien

Bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der DGPT herrschte nach der Sitzung des erweiterten Bewertungsausschusses Enttäuschung vor, vor allem über die unangemessene Vergütung der neu eingeführten Leistungen. Lesen Sie hier, was die DGPT dazu schrieb:

 

die Umsetzung der neuen PT-Richtlinie, über die die DGPT in den letzten Wochen bereits mehrfach informiert hatte, krankte daran, dass die pekuniären Rahmenbedingungen bis zuletzt noch unklar waren, da faktisch in letzter Minute der als Schiedsamt fungierende „Erweiterte Bewertungsausschuss“ (E-BA) zum Termin 29.3.2017 darüber entscheiden sollte. Die DGPT hatte im Vorfeld diese skandalös späte Terminierung der Honorierungsentscheidung kritisiert und hat vor einem schlechten „Deal“ in einer Pressemitteilung gewarnt.

Nun haben sich mit Bekanntwerden der E-BA-Entscheidung alle unsere Befürchtungen leider erfüllt: Laut Beschluss vom 29. März 2017 werden die neue Sprechstunde und die Akutbehandlung mit 406 Punkten je 25 Minuten (€ 42,75) beziehungsweise 812 Punkten je 50 Minuten (€ 85,50) bewertet (aktuell GOP 35.200 / 35.210: 841 Punkten / € 88,56). Damit werden die neuen Leistungen Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung auf Wunsch der Krankenkassen um 3,6 Prozent schlechter bewertet als die genehmigungspflichtigen Leistungen; der ungerechte Strukturzuschlag bleibt unangetastet.

Diese Entscheidung vom 29. März 2017 ist ein Paukenschlag: Die Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten müssen ab dem 1. April Kontingente für Sprechstunden bereithalten und die Praxis-Organisation vorbereiten. Im Falle der Akutbehandlung, deren Inhalte nur ungenau definiert sind, sind ebenfalls Terminkontingente freizuhalten, ohne zu wissen, ob sie abgefragt werden. Und das alles für eine tendenziell schlechte Honorierung zusätzlicher Lasten.

Damit haben die Krankenkassen, entgegen früherer Bekundungen („wir werden die Mittel bereitstellen“) die Reform für sie selbst weitestgehend aufwandsneutral, d.h. ohne zusätzliche Honorarmittel, in die Versorgung gebracht. Diese Haltung der Krankenkassen ist angesichts der niedrigen Honoraranpassungen in der Vergangenheit und angesichts neuer Leistungen und zusätzlicher organisatorische Aufwände in der Folge der neuen Psychotherapie-Richtlinie ein ausgemachter Skandal!

Die DGPT fordert deshalb weiterhin eine angemessene Vergütung für die neuen Leistungen Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung, die längst überfällige Anhebung der Honorierung der genehmigungspflichtigen Leistungen und den Wegfall des ungerechten und unseres Erachtens rechtswidrigen Strukturzuschlags. Die Versorgung psychisch kranker Patienten muss auf allen Versorgungsebenen angemessenen honoriert werden, schlecht honorierte Kurzzeitinterventionen werden die Patientenversorgung nicht befördern, auch wenn die Krankenkassen sich das wünschen.

 

Materialien des Pressegesprächs der KBV zur Entscheidung des E-BA

Statement Dr. Andreas Gassen (Stand: 30.03.2017, PDF, 49 KB)

Weiterlesen …

Neue Psychotherapie-Richtlinien / neue Gebührenordnungspositionen

Zum 1.4.2017 sind die neuen Psychotherapie-Richtlinien inkraft getreten, die zahlreiche Änderungen für niedergelassene Kolleginnen und Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen, die bereits behandeln, mit sich bringen. In einem Seminar am 29.3.2017 haben wir ausführlich darüber informiert. Mitglieder, Dozentinnen und Kandidatinnen unseres Institutes finden den Mitschnitt des Seminars im Loginbereich, gleich auf der Startseite. Dort haben wir auch das Handout zum Seminar eingestellt, das Sie ausdrucken und in der Übergangszeit zum schnellen Nachlesen im Schreibtisch Ihrer Praxis aufbewahren können, sowie eine Sammlung aller neuen Formulare, inklusive einer Ausfüllhilfe.

 

Hier finden Sie gut verständliche und ausführliche Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu den neuen Psychotherapie-Richtlinien.

 

Am 29.3.2017 fand auch die Sitzung des erweiterten Bewertungsausschusses statt, in der kurz vor ihrer Einführung die Vergütung der neuen Gebührenordnungspositionen (GOP) verhandelt wurde. Auch hierzu stellt die Kassenärztliche Bundesvereinigung sehr ausführliche Informationen zur Verfügung.

 

Hier nur das Wichtigste im Überblick:

 

  • Psychotherapeutische Sprechstunde: Sie erhält die neue GOP 35151, wird mit 406 Punkten bei einer Dauer von 25 Minuten und 812 Punkten bei 50 Minuten bewertet, was bei einem Punktwert von 10,53 42,75 Euro bzw. 85,50 Euro für 25 bzw. 50 Minuten ergibt. Damit liegt die Vergütung 3,5% unter derjenigen einer Richtlinien-Psychotherapie-Stunde. Hinzu kommt ein Strukturzuschlag von 7,27 Euro, sofern die Praxis eine Punktzahl von 162.734 Punkten im Quartal überschreitet. Bei einer 50-minütigen Sprechstunde wird die Position 35151 zweimal abgerechnet, da sie auf eine 25-minütige Sitzung bezogen ist. Die Vergütung erfolgt zum festen Preis.
  • Psychotherapeutische Akutbehandlung: GOP 35152, Bewertung 406 Punkte x 0,1053 Punktwert =  42,75 Euro (je vollendete 25 Minuten); Vergütung zum festen Preis, ggf. zuzüglich Strukturzuschlag von 7,27 Euro; bei einer Dauer von 50 Minuten wird die GOP 35152 zweimal abgerechnet
  • Probatorische Sitzung: weiterhin GOP 35150, 621 Punkte = 65,39 Euro, maximal 4mal bei Erwachsenen, 6mal bei KJP; Probatorik, die vor dem 1. April 2017 begonnen wurden, können weiterhin nach den Vorgaben der alten Psychotherapie-Richtlinie abgerechnet werden: bis 5-mal für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie, bis zu 8-mal für analytische Psychotherapie. Die Sitzung muss dann mit "L" gekennzeichnet werden.
  • Umstellung aller Gebührenordnungspositionen für Therapiesitzungen: Vor allem weil es zu größeren Änderungen bei der Abrechnung von Gruppentherapie kommt, wird die Vergütungssystematik zum 1. Juli 2017 umgestellt. Der Bewertungsausschuss aus KBV und Krankenkassen will dazu im April einen Beschluss fassen. Alle EBM-Gebührenordnungspositionen für Therapiesitzungen ändern sich ab 1.7.2017.
    • Gruppentherapie: Die Abrechnung von Gruppenleistungen erfolgt übergangsweise mit den alten Gebührenordnungspositionen. Neu ist, dass die GOP für kleine Gruppen nun auch für Erwachsene angesetzt werden dürfen (nicht mehr nur für Kinder und Jugendliche). 3-5 Teilnehmer stellen eine kleine Gruppe dar, 6-9 eine große Gruppe. Bei einer TP KZT gilt die 35208 für kleine Gruppen = 836 Punkte, 88,03 Euro je Teilnehmer je 100 Minuten, und für große Gruppen 35202 mit 418 Punkten = 44,02 Euro je Teilnehmer. Bei TP LZT Gruppen gelten analog die GOP 35208 und 35203, bei AP 35212 und 35211.

Weiterlesen …

Personelle Veränderungen im Vorstand des AAI

Auf seiner letzten Sitzung hat der Vorstand des AAI Berlin eine personelle Veränderung beschlossen. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende, Frau Dipl.-Psych. Barbara Meerwein, gab ihre Funktion auf eigenen Wunsch an Frau Dr. med. Regine Kroschel ab. Sie vertritt ab jetzt den Vorsitzenden des Institutes in seiner Abwesenheit. Der Vorstand dankte Frau Meerwein für ihre, in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende geleistete Arbeit.

Weiterlesen …

Informationsveranstaltung "Schweigepflicht und Ausnahmen"

Am 19.05.2017 findet in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei DIERKS+BOHLE und dem AAI eine Informationsveranstaltung zum Thema Schweigepflicht und Ausnahmen statt.

Abstract:
Die Schweigepflicht ist eine der grundlegenden Berufspflichten für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Im Rahmen des Seminars sollen der Umfang der Schweigepflicht auf der einen Seite sowie gesetzliche Auskunftspflichten und Offenbarungsbefugnisse auf der anderen Seite praxisnah, u.a. anhand von Beispielsfällen näher beleuchtet werden.

- Dr. Jan Moeck - Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht - DIERKS+BOHLE Rechtsanwälte Partnerschaft mbB - 

Uhrzeit: 20:15Uhr

Ort: AAI Berlin I Neue Kantstraße 4 I 14057 Berlin

Um schriftliche Anmeldung wird gebeten unter: sekretariat@aaiberlin.de

 

Weiterlesen …

Neuerscheinungen im Psychosozial-Verlag

Kindeswohlgefährdung - Die Umsetzung des Schutzauftrages in der verbandlichen Jugendarbeit
- Miriam Günderoth -

139 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Angewandte Sexualwissenschaft
ISBN-13: 978-3-8379-2639-2, Bestell-Nr.: 2639

Im vorliegenden Buch stehen der Kinderschutz und die Prävention von sexualisierter Gewalt in der verbandlichen Jugendarbeit im Fokus. Lesen Sie mehr

Der Mutter-Embryo-Dialog - Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit im Spiegel der Psychotherapie
- Ute Auhagen-Stephanos -

168 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Therapie & Beratung
ISBN-13: 978-3-8379-2678-1, Bestell-Nr.: 2678

Ein Dialog zwischen werdender Mutter und zukünftigem Kind kann die Chancen des Entstehens und der Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft erhöhen. Lesen Sie mehr

Neue Lebensenergie - Ein körperorientiertes Übungsprogramm für 28 Tage
- Irmhild Liebau -

255 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: verstehen lernen
ISBN-13: 978-3-8379-2682-8, Bestell-Nr.: 2682

Neue Lebensenergie zu tanken ist in nur 28 Tagen möglich. Irmhild Liebau stellt im vorliegenden Buch eine Vielzahl an Körperübungen vor, mit denen der eigene Körper wieder als Kraftquelle erlebt und neue Lebensenergie entwickelt werden kann. Lesen Sie mehr

Heilige Texte - Psychoanalyse und talmudisches Judentum
- Wolfgang Hegener -

251 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN-13: 978-3-8379-2653-8, Bestell-Nr.: 2653

Ausgehend von der Traumdeutung und der Anmerkung Freuds, er behandle den Traum »wie einen heiligen Text«, skizziert Wolfgang Hegener in der vorliegenden Studie systematisch den Einfluss der Kultur und Tradition des rabbinisch-talmudischen Judentums auf Freuds Werk. Lesen Sie mehr

Männlichkeit, Sexualität, Aggression - Zur Psychoanalyse männlicher Identität und Vaterschaft
- Hans-Geert Metzger, Frank Dammasch (Hg.) -

279 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Forum Psychosozial
ISBN-13: 978-3-8379-2649-1, Bestell-Nr.: 2649

Angesichts divergierender zeitgeschichtlicher Strömungen ist Männlichkeit in eine fundamentale Kritik geraten. Die psychoanalytischen AutorInnen analysieren anhand von klinischen Erfahrungen und konzeptuellen Überlegungen die Krisen und Konflikte männlicher Identität. Lesen Sie mehr

Verlassenheitspanik und Trennungsangst - Bindungstheorie und psychoanalytische Praxis bei Angststörungen
- Rainer Rehberger - Mit einem Vorwort von Klaus Grossmann.

285 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Therapie & Beratung
ISBN-13: 978-3-8379-2679-8, Bestell-Nr.: 2679

An ausführlichen Falldarstellungen zeigt Rainer Rehberger, welche Formen das Krankheitsbild annehmen kann, wie sich TherapeutInnen diesem im psychoanalytischen Setting nähern können und wie (ferienbedingte) Pausen in der therapeutischen Behandlung für die Klärung weit zurückreichender Verlassenheitserfahrungen genutzt werden können. Lesen Sie mehr

Die gewonnenen Jahre - Von der Aneignung des Alters
- Meinolf Peters -

167 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: verstehen lernen
ISBN-13: 978-3-8379-2650-7, Bestell-Nr.: 2650

Meinolf Peters macht in diesem Buch deutlich, dass es für ein erfülltes Leben im Alter entscheidend ist, sich mit der Erfahrung des eigenen Älterwerdens bewusst auseinanderzusetzen. Lesen Sie mehr


Achtsam und vital - Stressbewältigung durch Bioenergetik
- Ulrich Sollmann -

244 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: verstehen lernen
ISBN-13: 978-3-8379-2685-9, Bestell-Nr.: 2685

Jeder reagiert anders auf Stress: Die individuelle Art und Weise, mit Belastungen umzugehen, sagt viel über das Innere des Menschen aus. Ulrich Sollmann zeigt, wie bioenergetische Körperübungen dabei helfen können, das Zusammenspiel von Körpererleben und Fühlen, Körperausdruck und Handeln zu begreifen und unser persönliches Stressprofil zu erkennen. Lesen Sie mehr

What’s fappening? - Eine Untersuchung zur Selbstbefriedigung im 21. Jahrhundert
 - Hanna Sophia Rose -

115 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Angewandte Sexualwissenschaft
ISBN-13: 978-3-8379-2640-8, Bestell-Nr.: 2640

Ausgehend von historischen Diskursen, modernen Entwicklungen und Forschungsergebnissen widmet sich Rose der Untersuchung qualitativer Interviews mit Männern und Frauen über ihre Masturbationsbiografie. Lesen Sie mehr

Transparenz und Teilhabe - Veränderungen in der psychoanalytischen und psychodynamischen Behandlungstechnik
- Karl-Albrecht Dreyer -

195 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN-13: 978-3-8379-2603-3, Bestell-Nr.: 2603

Karl-Albrecht Dreyer beschreibt die Bedeutung von Transparenz und Teilhabe für den psychotherapeutischen Prozess und entfaltet den theoretischen Kontext der beiden Begriffe. Lesen Sie mehr


»Wir scheißegal. Ab nach Kosovo!« - Innere und äußere Realitäten straffälliger junger Männer mit unsicherem Aufenthaltsstatus aus dem Kosovo

- Susanne Leitner -

322 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Forschung Psychosozial
ISBN-13: 978-3-8379-2627-9, Bestell-Nr.: 2627

Vor dem Hintergrund erneuter starker Zuwanderung ist es wichtig, die Biografien junger straffälliger MigrantInnen zu verstehen, um pädagogische Angebote für heutige Flüchtlingskinder besser reflektieren und gegebenenfalls modifizieren zu können. Lesen Sie mehr

Neuauflage:

Unpolitische Wissenschaft? - Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus
- Andreas Peglau -  Mit einem Vorwort von Helmut Dahmer und einem ausführlichen Dokumentenanhang

678 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Februar 2017
Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN-13: 978-3-8379-2637-8, Bestell-Nr.: 2637

Anhand von zum großen Teil erstmalig veröffentlichtem Archivmaterial geht der Autor Wilhelm Reichs Schicksal nach und folgt den Entwicklungen im analytischen Hauptstrom während der NS-Zeit. Lesen Sie mehr

Lange vergriffen – jetzt wieder verfügbar:

Psychoanalyse und Musik - Eine Bestandsaufnahme
- Bernd Oberhoff (Hg.) -

510 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im Januar 2002
Buchreihe: Imago
ISBN-13: 978-3-8980-6145-2, Bestell-Nr.: 145

Seit den 90er Jahren ist ein stetig wachsendes Interesse der Psychoanalyse für den Zusammenhang von Musik und Psyche zu erkennen. Lesen Sie mehr

Das Unbewusste in der Musik
- Bernd Oberhoff (Hg.) -

137 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im August 2002
Buchreihe: Imago
ISBN-13: 978-3-8980-6180-3, Bestell-Nr.: 180

Auf welche Weise vermag Musik unsere Seele zu bewegen? Im vorliegenden Band wird den Fragen nach dem Unbewussten in der Musik nachgegangen. Lesen Sie mehr

Die Musik als Geliebte - Zur Selbstobjektfunktion der Musik
- Bernd Oberhoff (Hg.) -

165 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im August 2003
Buchreihe: Imago
ISBN-13: 978-3-8980-6268-8, Bestell-Nr.: 268

Die Psychoanalyse des Musikerlebens begibt sich auf die Spur des Bewegenden in der Musik. Lesen Sie mehr


© 2017 Psychosozial-Verlag | Impressum | AGB | Datenschutzerklärung

Weiterlesen …

Unpolitische Wissenschaft? Dritte und erweiterte Auflage erschienen

Zu Wilhelm Reichs 120. Geburtstag am 24. März 2017 und 4 Jahre nach seiner Erstauflage erscheint Unpolitische Wissenschaft? nun in dritter und erweiterter Auflage. Der Autor des Buches ist Dr. Andreas Peglau, ein Psychoanalytiker (DGIP). In seinem Vorwort zur dritten Auflage schreibt  er:

 

"Neben Erich Fromm hat er [ Wilhelm Reich ] den sozialkritischen Gehalt der Freud’schen Theorie am konsequentesten und ertragreichsten weiterentwickelt, mit der Originalfassung seiner Massenpsychologie des Faschismus 1933 eines der bedeutsamsten psychoanalytischen Werke verfasst, das je erschienen ist. Heute, da von einem europäischen »Rechtsruck« gesprochen werden muss, sich in Deutschland per AfD und PEGIDA eine »enthemmte Mitte« (Decker et al. 2016) immer lauter artikuliert, nimmt die Brisanz dieser Schrift wieder zu. Reich mithilfe meines Buches ein Stück seiner verdienten Popularität zurückzugeben, sollte daher, so hoffte ich, auch dazu beitragen, dass sich die Psychoanalyse endlich wieder ihrer gesellschaftlichen Verantwortung besinnt und ihr vorgeblich »unpolitisches« Image aufgibt: eine dringende Forderung in einer Welt, in der sich unverstandene psychosoziale Konflikte zwischen Menschengruppen und Völkern häufen.

...

Viele Einsichten Wilhelm Reichs sind jedoch über den Rahmen der Psychoanalyse hinaus bedeutsam.[2] Wer die wachsende Ausländerfeindlichkeit in Deutschland und die zunehmende Destruktivität in den internationalen Beziehungen begreifen will, findet bei ihm Erklärungen, die weit über das hinausgehen, was üblicherweise in der Tiefenpsychologie oder andernorts dazu angeboten wird.[3] Wer nach sinnvollen Alternativen, nach einem realitätsnahen Menschen- und Weltbild als Basis für ein friedliches Miteinander sucht, wird ebenfalls fündig. Insbesondere jene Sätze, die Reich im Nachwort zur zweiten Auflage seiner Massenpsychologie formulierte, halte ich für einen Schlüssel nachhaltiger psychosozialer Umwälzungen:

»Versucht man die Struktur der Menschen allein zu ändern, so widerstrebt die Gesellschaft. Versucht man die Gesellschaft allein zu ändern, so widerstreben die Menschen. Das zeigt, dass keines für sich allein verändert werden kann« (Reich 1934b, S. 283).

Aber auch wer wissen will, welche Erfahrungen ein anderer bei dem Versuch gemacht hat, gegen den Druck entfremdender Normen, repressiver Institutionen und autoritärer Sozialstrukturen eigene Wege zu gehen, sich nicht zu verlieren in einer Welt, die es schwer macht, authentisch zu sein, kann von der Auseinandersetzung mit Wilhelm Reich profitieren."

 

Wir wünschen viel Freude und viele Anregungen beim Lesen des Vorwortes und noch mehr beim Lesen des Buches, zu dem wir Sie gern animieren würden!

Weiterlesen …

Symposiensreihe: Die Bedeutung der Macht in der Psychotherapie

Berlin – 12. und 13. Mai 2017

In Verbindung mit dem 25-jährigen Jubiläum des Alfred Adler Instituts Berlin

Mit der Eröffnung des Alfred Adler Center International (AACI) am 10. Mai 2013 in Wien wurde ein weiterer Grundstein für die Internationalität der Individualpsychologie gelegt. Dieser Idee folgend, länderübergreifend die individualpsychologischen Theorien zu diskutieren und unsere Arbeitsweisen kennen zu lernen, ist im Frühjahr 2015 in Graz eine dreiteilige Symposien-Reihe angelaufen, die 2016 in Mailand fortgesetzt wurde. Das dritte Symposium wird am 12. Und 13. Mai 2017 in Berlin stattfinden. Mit dem Symposiums-Thema „Keine Macht ohne Ohnmacht“ wird ein zentrales individualpsychologisches Thema der Machtfrage aufgegriffen und versucht, dieses auch im Beziehungskontext zu verstehen.

Kongresssprachen: Deutsch/ Italienisch
mit Übersetzungen

Weitere Informationen sowie unser Online Anmeldeformular finden Sie hier.

Weiterlesen …

Wir werden beforscht

 Es ist interessant und unterstützenswert, wenn die Individualpsychologie und wir alle als deren Exponenten unter dem Gesichtspunkt der Bindungstheorie beforscht werden:

 

Frau Jana Simon aus Köln  schreibt ihre Masterarbeit über das Thema "Bindungskonzepte in der Individualpsychologie" und neben der theoretischen Auseinandersetzung mit möglichen Übereinstimmungen der Bindungstheorie und der Individualpsychologie will sie einen empirischen Teil realisieren.

Eine Erhebung, bei der das Wissen über die Bindungstheorie ebenso wie die Bindungsstile von individualpsychologischen TherapeutInnen und BeraterInnen untersucht werden soll.

Dieses Projekt sollten wir nach Kräften unterstützen, denn die Individualpsychologie / IndividualpsychologenInnen und BeraterInnen finden eher  selten  Beachtung im Sinne von Forschungsinteresse! Als Zugabe kann man die Auswertung individuell bekommen und endlich erfahren, welchen Bindungsstil man so hat.

Machen Sie mit, der Fragebogen ist recht spannend und braucht nicht viel Zeit.

https://intranet.katho-nrw.de/limesurvey/index.php?sid=21842&lang=de

Weiterlesen …

Neuanschaffungen für unsere Bibliothek

Ab sofort stehen folgende neuen Bücher zur Ausleihe bereit: 

1. Küchenhoff, Joachim [Hrsg.] · Psychoanalyse und Psychopharmakologie : Grundlagen, Klinik, Forschung · 1. Auflage · Stuttgart · Verlag W. Kohlhammer · 2016 · 222 Seiten ; 23 cm · 978-3-17-028432-6

"Die Psychoanalyse ist - so die dem Buch zugrunde liegende These - in Theorie und Praxis für die Psychiatrie unentbehrlich - und umgekehrt: Die Psychoanalyse verarmt, wenn sie sich nicht den Herausforderungen psychiatrischer Therapien stellt. Neuland betritt das Buch, wenn es fragt, wie eine psychopharmakologische und eine psychoanalytische Behandlung zusammenwirken: Was verändert sich an der therapeutischen Beziehung, wenn Psychopharmaka gegeben werden? Wie verändert sich die Medikamentengabe, wenn sie psychodynamisch reflektiert wird? Wie lässt sich das Zusammenwirken psychodynamischer und neurobiologischer Effekte wissenschaftlich einordnen? Das Werk geht diesen Fragen im Rahmen einer allgemeinen psychodynamischen Psychopharmakologie auf den Grund und klärt die Bedeutung der Medikamentengabe bei bestimmten psychischen Störungen im Sinne einer speziellen psychodynamischen Psychopharmakologie."

und

2. Wahl, Pit [Hrsg.] · Geschlossene Gesellschaften zwischen Abschottung und Durchlässigkeit. Mit 10 Abbildungen und 2 Tabellen · 1. Auflage · Göttingen · Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG · 2016 · 269 Seiten : mit 10 Abb. und 2 Tab. ; 20.5 cm x 12.3 cm · 978-3-525-40562-8 · Beiträge zur Individualpsychologie · 42

"Die zwölf Beiträge des Bandes beschreiben einen Themenkomplex, dem eine hohe soziale und gesellschaftliche Relevanz zukommt. Man denke an die Flüchtlinge und Asylsuchenden, die aktuell auf die Bereitschaft in Europa zur Öffnung von Grenzen angewiesen sind, an die bildungspolitischen Diskurse zu Fragen von Exklusion – Inklusion oder an Menschen, die für ihr seelisches Wachstum und ihre psychische Gesundheit den Rückhalt in einer Gemeinschaft suchen und brauchen, aber ausgegrenzt und allein gelassen werden. Der Band erörtert zum Thema »Geschlossene Gesellschaften« institutionelle und gruppendynamische Fragen wie auch individuelle Konflikte und Hintergründe, die im Zusammenhang stehen mit der Erfahrung von Zugehörigkeit, Vertrautheit und Einbezogensein auf der einen bzw. Abgrenzung, Ausgrenzung und Ausgeschlossensein auf der anderen Seite. Der Band dokumentiert die Vorträge der Jahrestagung 2015 der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie. Sie reflektieren das eigene Verhalten kritisch: etwa wenn benannt und beschrieben wird, wie sich Erwachsenenanalytiker von analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten abgrenzen, wenn dem Punkt nachgegangen wird, wie Ausbildungsinstitute mit Missbrauchsfällen in den eigenen Reihen umgehen oder wenn die Haltung der psychoanalytischen Community gegenüber Homosexualität aufgearbeitet wird. Mit Beiträgen von Albrecht Stadler, Bärbel Husmann, Holger Kirsch, Angelika Elisabeth Otto, Judith Steinbeck, Heiner Sasse, Natalie Pampel, Mathias Hirsch, Petr Günsberg, Elisabeth Rohrbach, Michael J. Froese, Elisabeth Fuchs-Brüninghoff und Marion Werth."

 

Die Deutsche Psychologen Verlag GmbH hat uns freundlicherweise ein neu erschienenes Buch geschenkt:

3. Boessmann, Udo ; Remmers, Arno · Praktischer Leitfaden der tiefenpsychologisch fundierten Richtlinientherapie : Wissenschaftliche Grundlagen, Psychodynamische Grundbegriffe, Diagnostik und Therapietechniken. Mit Beiträgen von Thomas Gruyters, Hamid Peseschkian, Helmut Röthke, ... · Neuauflage · Berlin · Deutscher Psychologen Verlag GmbH · 2016 · 428 Seiten ; 24 cm · 978-3-942761-40-6

Aus dem Inhalt:
Die komplett überarbeitete Neuauflage des Leitfadens beinhaltet die wichtigsten praxisrelevanten Informationen aus den aktuellen Psychotherapie-Richtlinien, dem aktuellen Kommentar und der OPD und bietet so Leserinnen und Lesern eine optimale Orientierung.
Die Grundkonzepte, das diagnostische Vorgehen und die Behandlungsplanung der tiefenpsychologisch fundierten Therapie sind kompakt und gut verständlich dargestellt.
Die Autoren zeigen, wie sich die aktuellen Psychotherapie-Richtlinien im kassenpsychotherapeutischen Praxisalltag umsetzen lassen. Dabei verstehen sie es, sowohl die Sicht der klassischen Psychoanalyse wie auch von ihr abgeleiteter und sie ergänzender Schulen in leicht fassbaren Leitsätzen und Schemata zusammenzufassen.

Das Buch eignet sich insbesondere für psychologische und ärztliche Ausbildungsteilnehmer, gerade zu Beginn der Ausbildung. Aber auch bei der Zwischenprüfung, bei der Berichterstellung und bei der Vorbereitung auf das schriftliche und mündliche Staatsexamen ist es für viele Ausbildungsteilnehmer ein hilfreiches Nachschlagewerk.

Selbstverständlich finden Sie auch dieses Buch ab sofort in der Bibliothek.

Weiterlesen …

Monatliches KTS für approbierte KollegInnen

Termine und Orte:

  1. Frau White – Alfred-Adler-Institut Berlin (AAI), Neue Kantstr. 4, 14057

          Berlin; 28.01., 25.02., 25.03. und 29.04. jeweils von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

  1. Frau Reinhardt-Bork: Praxis Reinhardt-Bork, Auguststr. 5a, 12203

          Berlin, 27.05. und 17.06. jeweils von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Dies ist eine Veranstaltung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie e. V.

Die kontinuierlichen Kasuistisch-Technischen Seminare können approbierte PsychotherapeutInnen an die gute Praxis der KTS innerhalb ihrer Ausbildung anknüpfen. Sie haben die Möglichkeit, sich mit KollegInnen und erfahrenen SupervisorInnen über Fälle aus ihren Praxen auszutauschen, zu reflektieren und Behandlungsstrategien zu entwickeln. Mögliche Fallvorstellungen werden bei den Supervisorinnen angekündigt. Stundenprotokolle sind ausdrücklich erwünscht.

Unkostenbeitrag: 25,- Euro Anmeldefrist: bis 15.01.14 per E-Mail an Frau K. White: Kristin.White@T-Online.de. Telefonische Rückfragen sind unter der Telefonnummer 030 / 450 229 70 bei Frau White möglich.

Für die Veranstaltung wurde die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer beantragt. Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 8 TeilnehmerInnen beschränkt!

 

Weiterlesen …

Materialien zur gestrigen Ringvorlesung zu sicheren Orten für traumatisierte Asylsuchende

Gestern, am 11.01.2017 hörten wir in unserer Ringvorlesung aus der Reihe

„Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration“

 Herrn Dr. Boris Friele zum Thema "Können Psycholog*innen "sichere Orte" schaffen?
Herausforderungen für die psychosoziale Unterstützung von traumatisch belasteten Asylsuchenden".

 

Dr. Friele war früher im Zentrum für Folteropfer tätig, das jetzt im Zentrum Überleben aufgegangen ist. Deshalb blickt er auf langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen zurück, an denen er uns in einer sehr lebendigen, anschaulichen und berührenden Vorlesung Anteil nehmen ließ. Nach einer kurzen Einführung in die Diagnosekategorie der posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) erläuterte er, wie zunächst äußere Sicherheit für die Flüchtlinge hergestellt werden muss und welche Verunsicherungen durch verschiedene Aspekte des Asylverfahrens und der Unterbringung von Flüchtlingen entstehen können. Dabei sind gerade die "posttraumatischen" Bedingungen, die Verhältnisse, auf die ein Mensch nach seiner Traumatisierung trifft, ganz entscheidend dafür, ob und wie stark eine PTSD ausgeprägt wird. Neben äußerer Sicherheit geht es auch um die Herstellung von inneren sicheren Orten. Dieses Konzept wurde von Luise Reddemann im Rahmen ihrer Psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie (PITT) eingeführt.

 

Da uns Herr Dr. Friele einige anonymisierte Beispielfälle vorstellte, können wir diesmal keinen Mitschnitt der Vorlesung in unserem Youtubekanal veröffentlichen. Dr. Friele gestattete uns jedoch, seine Präsentation vom gestrigen Abend einzustellen, so dass diejenigen sie noch einmal anschauen können, die gestern Abend da waren und etwas nicht so schnell mit schreiben konnten, aber auch die, die gestern wegen des Schneegestöbers leider nicht kommen konnten.

 

Für alle diejenigen, die Ihre Kenntnisse in der Psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie (PITT) nach Luise Reddemann vertiefen möchten, sei hier auf einen Weiterbildungskurs "Psychodynamische Traumatherapie" hingewiesen, den wir am Alfred-Adler-Institut Berlin von September 2017 bis September 2018 an 4 Wochenenden anbieten. Neben einigen Techniken der TFP nach Kernberg werden in diesem Kurs vor allem Techniken der PITT vermittelt.

 

Unsere nächste Ringvorlesung findet am 25.01.2017 statt: Dr. Uwe Langendorf spricht zum Thema "Interkulturelle Kompetenz in der psychoanalytischen Therapie mit Migranten"

Interkulturelle Kompetenz meint die Fähigkeit und Bereitschaft, sich auf unbekannt-fremde Kulturen einzulassen. Dafür müssen theoretische Konzepte und Techniken der analytischen Therapie überprüft, ggf. abgewandelt werden. Voraussetzung ist das Erkennen und Durcharbeiten eigener (Gegenübertragungs-) Widerstände. Stichworte „innerer Rassismus“ (Davids: Forum der Psychoanalyse 1/2006) Xenophobie und Exotismus (Haas: Psyche 2/2006)) Wir begegnen Migranten immer in einem interkulturellen Übergangsraum („in between“ Özdaglar), gespalten zwischen einem früh angelegten Ursprungs-Selbst und einem aufgepfropften Adaptationsselbst. („Falsches Selbst Winnicott). Zu vermeiden ist, kulturell geprägte Strukturen zu pathologisieren.

Nähere Informationen finden Sie hier!

 

Weiterlesen …

Mitschnitt der Ringvorlesung vom 14.12.2016 – Prof. Dr. Elisabeth Rohr

Am 14.12.2016 hielt Frau Prof. Dr. Elisabeth Rohr einen Vortrag zum Thema Kriegstraumatisierte Flüchtlingskinder in Deutschland - Chancen und Grenzen ihrer psychosozialen Versorgung und Betreuung. Sie ist eine unserer diesjährigen Ringvorlesung zum Thema „Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration“, die Prof. Bruder unter Mitwirkung des Alfred-Adler-Instituts Berlin und des Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP) im Hörsaal 2 der Freien Universität veranstaltet.

 

Wir haben jetzt ihren Vortrag in unserem Youtube-Kanal veröffentlicht, für all diejenigen, die an diesem Abend nicht kommen konnten und ihn gern nachhören möchten.

Weiterlesen …

Lange Nacht der Psychoanalyse am 24. Juni 2017 im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften

Auch im nächsten Jahr findet wieder die Lange Nacht der Wissenschaften statt, diesmal am 24.06.2017.

 

Auf der Website der Berliner analytischen Aus- und Weiterbildungsinstitute gibt es auch schon einen Hinweis, hier ein Auszug:

 

"Lange Nacht der Psychoanalyse - Ausblick 2017

 

Inzwischen fast schon eine gute Tradition! Auch im nächsten Jahr werden die Berliner Psychoanalytischen Institute wieder ein vielfältiges Programm rund um die Psychoanalyse anbieten. Gemeinsam mit der IPU (Stromstr. 2) gehen wir am 24.06.2017 im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften in die vierte Runde. Die kontinuierlich steigenden Besucherzahlen in den letzten Jahren haben eindrucksvoll gezeigt, dass es ein großes Interesse an psychoanalytischen Themen gibt. In der Vorbereitungsgruppe wurde gefeiert, die Erfahrungen und Eindrücke von Besuchern und Dozenten wurden diskutiert, und nun hat die Arbeit für die nächste Lange Nacht begonnen. "

 

Dozentinnen und Dozenten unseres Institutes sind gebeten, sich mit zahlreichen und attraktiven Angeboten zu beteiligen. Dieses Mal ist geplant, als institutsübergreifendes Thema "Gefühle" zu beleuchten. Wir als AdlerianerInnen denken da vielleicht an Minderwertigkeitsgefühl oder Gemeinschaftsgefühl?!  Daher eine Bitte: schauen Sie - bevor Ihr Kalender mit anderem überfüllt ist - dass Sie sich den Termin vormerken und sich zu einem Beitrag Gedanken machen. Gerne kann auch wiederholt werden, was im letzten Jahr angeboten wurde.

 

 

Weiterlesen …

Wir begrüßen unsere neuen KandidatensprecherInnen

Wir begrüßen ganz herzlich unsere neuen KandidatensprecherInnen und bedanken uns für Ihre Unterstützung.
Wie folgt ist unser Team der KandidatensprecherInnen ab dem 1. Semester 2017 aufgestellt:

Für KandidatInnen in der PP Ausbildung:

Dr. Daina Langner
Dipl.-Psych. Silke Neumann
Stefan Siebert

Für KandidatInnen in der KiJu-Ausbildung:

Dipl.-Päd. Heike Boß

Weiterlesen …

100 Minuten Sprechstunde, 200 Minuten telefonische Erreichbarkeit

 

Nach dem Einspruch des Bundesministeriums der Gesundheit gegen die im Sommer vorgelegte Neufassung der Psychotherapierichtlinien sind diese nun noch einmal vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) verändert worden und treten zum 1.4.2017 in Kraft.

 

Die wichtigsten Änderungen gegenüber der Erstfassung der Änderungen der Richtlinien sind:

 

1. War im Sommer noch vorgeshen, dass Psychotherapeuten wählen können, ob sie Sprechstunden anbieten oder nicht, ist dies nun zur Pflicht geworden, da das BMG andernfalls den sog. Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen für nicht gewährleistet sah. Psychotherapeuten müssen künftig 100 Minuten Sprechstunde pro Woche anbieten. Sie können wählen, ob dies eine freie Sprechstunde sein soll, zu der Patienten unangemeldet kommen können, oder ob eine telefonische Voranmeldung stattfinden soll. Die Zeiten der Sprechstunde müssen der Kassenärztlichen Vereinigung gemeldet werden. Die Frage ist, dass dadurch die flächendeckende Unterversorgung mit Psychotherapie in irgendeiner Form verbessert oder ihr Vorhandensein lediglich verschleiert wird, indem der Anschein erweckt wird, die Patienten bekämen nun ja zeitnah ein Gespräch beim Psychotherapeuten. Nun fängt das Problem nach der Erstsprechstunde an, denn mehr Behandlungsplätze hat die Bundesregierung leider nicht geschaffen.

2. Psychotherapeuten müssen künftig 200 Minuten pro Woche telefonisch erreichbar sein. Auch hierfür müssen der Kassenärztlichen Vereinigung konkrete Zeiten genannt werden. Diese Regelung haben wir uns letztlich selbst zuzuschreiben, da viele Psychotherapeuten telefonisch schwer oder gar nicht erreichbar waren und auf Nachrichten auf ihrem Anrufbeantworter nicht reagierten. Es ist insofern eine begrüßenswerte Maßnahme, den Berufsstand hier zu konkreten Maßnahmen zu verpflichten.

3. Abgeschafft wurde glücklicherweise der unseelige und unsinnige Dokumentationsbogen, der dem BMG nicht nützlich und datenschutzrechtlich bedenklich erschien.

 

Übergangsfrist bis Ende März 2018: Die Übergangsregelung erlaubt es Patienten noch bis zum 1. April 2018 eine psychotherapeutische Behandlung (Probatorik, Akutsprechstunde, Richtlinien-psychotherapie)
zu beginnen, ohne vorher eine Sprechstunde besucht zu haben.

 

 

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf den Seiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung!

 

Hier finden Sie die Stellungnahme unseres Dachverbandes, der DGPT zu diesem Thema inklusive weiterer Erläuterungen.

Weiterlesen …

Erich Fromm Study Center in Berlin gegründet

An der International Psychoanalytic University Berlin (IPU) ist am Abend des 13. Dezember 2016 das Erich Fromm Study Center (EFSC) im Beisein des Stifters Karl Schlecht feierlich eröffnet worden.

Das neu gegründete EFSC besteht aus der Erich Fromm Stiftungsprofessur, einem Lehr-, Fort- und Weiterbildungsinstitut und einem Forschungslabor. Es wird von Prof. Dr. Thomas Kühn und Dr. Rainer Funk geleitet. Ermöglicht wird diese Einrichtung durch die Förderung der gemeinnützigen Karl Schlecht Stiftung (KSG), welche die Aktivitäten über fünf Jahre mit rund 950.000 € fördert.

Die Stiftungsprofessur wird von Prof. Kühn besetzt, der seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „Kritisch, kühn, kreativ – Der humanistische Ansatz von Erich Fromm im Spiegel gesellschaftlicher Herausforderungen“ gehalten hat. Prof. Kühn wird an der IPU Arbeits- und Organisationspsychologie lehren und für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Organisational Studies verantwortlich zeichnen. Dr. Funk, IPU-Stiftungsdozent der KSG, sprach zum Thema „Die Bedeutung Fromms für eine Analytische Sozialpsychologie“.

Gründe, weshalb sich der Unternehmer Karl Schlecht als Stifter und Vorstand in der von ihm gegründeten gemeinnützigen Karl Schlecht Stiftung so sehr für das Denken des Psychoanalytikers, Philosophen und Sozialpsychologen sowie Bestsellerautors Erich Fromm engagiert, führt er auf dessen Werke und prägende Gestalt zurück.

„Die Stimme Erich Fromms fesselte mich zum ersten Mal 1977 in der Radiosendung ‚Was der Mensch braucht‘. Er sprach über das Thema ‚Vita Activa‘, das aktiv-schöpferische Leben. Ich war damals innovativer Gründer und erfolgreicher Unternehmer und auf der Suche nach Erklärungen für das, was mir wiederfuhr. Ich wurde schlagartig auf neue Art wachgerufen. Mein ganzes Leben lang habe ich Erich Fromm seitdem intensiv studiert und immer wieder von ihm gelernt. Ich bin überzeugt, dass Erich Fromm die Grundlagen einer unternehmerischen Persönlichkeit durchschaut hat. Als Stifter mit Schwerpunkt auf dem Fördern von Unternehmertum und guter Führung engagiere ich mich daher auch für die Wiederbelebung des Denkens von Erich Fromm. Dafür braucht es gut im Wissenschaftsbetrieb vernetzte und herausragende Psychologen. An der IPU haben wir diese Kooperationspartner gefunden. Mit dem heute eröffneten ‚Erich Fromm Study Center‘ wird die Forschung und Lehre zu Erich Fromm endlich institutionalisiert, was mich sehr freut.“ (Prof. h.c. Senator h.c. Dipl.-Ing. Karl Schlecht, Stifter und Vorstandsvorsitzender der Karl Schlecht Stiftung)

Weitere Informationen finden Sie auch unter

www.ipu-berlin.de

Pressekontakt
Prof. Dr. Thomas Kühn
Inhaber der Erich Fromm Stiftungsprofessur
IPU Berlin

Weiterlesen …

Auftaktvorlesung in unserem Youtube-Kanal veröffentlich

Am 19.10.2016 hielt Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder die Einführungsvorlesung zum Thema "Migration und Rassismus". Sie bildete den Auftakt unserer diesjährigen Ringvorlesung zum Thema „Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration“, die Prof. Bruder unter Mitwirkung des Alfred-Adler-Instituts Berlin und des Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP) im Hörsaal 2 der Freien Universität veranstaltet.

 

Wir haben jetzt seinen Vortrag in unserem Youtube-Kanal veröffentlicht, für all diejenigen, die an diesem Abend nicht kommen konnten und ihn gern nachhören möchten.

Weiterlesen …

Männlichkeit in der türkischen Kultur - gut besuchte Ringvorlesung

Am 30. November 2016 hatten sich 55 Zuhörer zu unserem 4. Vortrag in der Ringvorlesung

„Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration“ im Hörsaal 2 der Freien Universität eingefunden.

 

Şahap Eraslan sprach zum Thema "Männlichkeit in der türkischen Kultur". Welche inneren Bilder von Männlichkeit prägen die Menschen, die aus der Türkei zu uns kommen oder die, die in Deutschland in zweiter oder dritter Generation Leben? Wie verändern sich diese Bilder? Wie tragen sie dazu bei, sich zu integrieren? Was an ihnen behindert Integration? Über all diese Fragen und viele andere Themen sprach der Referent auf der Basis fundierter psychoanalytischer, aber auch soziologischer und ethnopsychoanalytischer Erkenntnisse.

 

Leider dürfen wir den Vortrag aus verschiedenen Gründen nicht in unserem Youtube-Kanal einstellen. Hier stellen wir demnächst einige Bilder ein, so dass Sie sich zumindest einen atmosphärischen Eindruck von der Veranstaltung verschaffen können.

 

Die nächste Ringvorlesung findet am 14.12.2016 um 20:15 Uhr wiederum im Hörsaal 2 der FU statt. Prof. Dr. Elisabeth Rohr spricht dann zum Thema "Kriegstraumatisierte  Flüchtlingskinder in Deutschland: Chancen und Grenzen ihrer psychosozialen Versorgung und Betreuung".

Nähere Informationen dazu finden Sie hier!

Weiterlesen …

Generationen-Wechsel: Normalität, Chance oder Konflikt?

Autoren: Astrid von Friesen, Gerhard Wilke

Jeder Mensch ist Teil einer Drei-Generationen-Hierarchie. Diese gegenseitige Abhängigkeit wird seit Jahrzehnten in den Geisteswissenschaften und der Politik vernachlässigt. In der existierenden Literatur liegt das Augenmerk auf den Konflikten und den Auflösungsphänomenen, wohingegen wir für einen intelligenten Umgang mit den Beständigkeiten, der Normalität und den entwicklungsfördernden Aspekte der Generationen-Abfolge plädieren. Durch den zunehmenden Rückzug des Staates aus den sozialen Systemen wird das Drei-Generationen-Gefüge von den Autoren erneut entdeckt und zur „Wagenburg des 21. Jahrhunderts!“ deklariert.

Weiterlesen …

Personelle Veränderungen im Sekretariat

Im Büro gibt es einige Veränderungen. Unsere langjährige Sekretärin, Frau Jutta Lächelt, wird uns zum 31.12.2016 verlassen, da sie in eine andere Stadt zieht. Seit 6 Jahren kümmerte sie sich freundlich und liebevoll um die Ambulanz und den Kinder- und Jugendlichentherapiebereich. Sie war für uns eine stets zuverlässige Mitarbeiterin, die immer zur Stelle war, wenn Hilfe benötigt wurde oder jemand vertreten werden musste. Der Vorstand dankte ihr ganz herzlich für die geleistete Arbeit und wünschte ihr alles erdenklich Gute für ihre Zukunft.

 

Am 1.12.2016 begann bei uns Frau Sandra Meyer, die früher bereits ein Jahr lang bei uns als Elternzeitvertretung tätig gewesen war, damals noch unter dem Namen Elsholz. Einige werden sie noch kennen. Sie wird von Montag bis Donnerstag von 9 bis 14 Uhr bei uns arbeiten, so dass das Sekretariat mehr Aufgaben übernehmen kann, als bisher. Da wir Frau Meyers engagierte und herzliche Art kennen, hat sich der Vorstand gefreut, sie für uns gewinnen zu können.

 

Von unserer freien Mitarbeiterin Frau Diane Schöppe haben wir uns zum 31.12.2016 getrennt. Wir haben ihr sehr herzlich für ihr Engagement gedankt. Sie hat unsere Accounts bei Facebook, Google+ und Youtube entwickelt und über einige Jahre gepflegt und weiter entwickelt. Wir verdanken ihr viele gute Ideen und Kenntnisse beim Umgang mit den sozialen Medien. Künftig werden unsere Sekretärinnen, die von ihr eingewiesen wurden, diese Arbeit fortsetzen. Wir danken Frau Schöppe für alles und wünschen ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute!

 

Weiterlesen …

Studie "Schwierige Situation in der Psychotherapie"

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

an der Universität Kassel führen wir zurzeit die Studie „Schwierige Situationen in der Psychotherapie“ durch. Das Ziel dieser Studie ist es, schwierige Situationen, die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im beruflichen Alltag erleben, zu erfassen und den Umgang mit diesen Situationen zu analysieren. Von den Ergebnissen erhoffen wir uns Hinweise auf therapeutische Kompetenzen sowie zur Verbesserung der Psychotherapieausbildung.

Wir möchten Sie einladen, an dieser Untersuchung teilzunehmen! Dabei spielt es weder eine Rolle, welches Therapieverfahren Sie anwenden, noch wie lange Sie schon Psychotherapie ausüben oder ob Sie sich noch in Therapieausbildung befinden. Entscheidend ist nur, dass Sie aktuell oder in der Vergangenheit psychotherapeutisch tätig sind oder waren.

Sollten Sie sich zur Teilnahme entschließen, werden Sie gebeten, subjektiv schwierige Situationen, die Sie in Ihrer praktischen Tätigkeit erlebt haben und wie Sie damit umgegangen sind, in eigenen Worten zu beschreiben. Diese Beschreibungen werden mittels qualitativer Methoden analysiert. Außerdem werden noch einige Angaben zu Ihrer beruflichen Tätigkeit und Ausbildung erfragt. Die Beantwortung der Fragen dauert, je nach Ausführlichkeit Ihrer Schilderungen, ca. 20-40 Minuten.

Alle Angaben werden in vollständig anonymisierter Form erhoben, gespeichert und ausgewertet. Rückschlüsse auf Ihre Person sind nicht möglich.

Den Zugang zur Studie erhalten Sie über den folgenden Link:

http://tinyurl.com/situationen-uni-kassel

Sollten Sie noch weitere Fragen zur Studie haben, können Sie sich jederzeit an die Studienleitung (Prof. Cord Benecke oder Miriam Henkel; Kontakt siehe unten) wenden.

In der Hoffnung auf eine rege Teilnahme verbleiben wir mit den besten Grüßen. Vielen Dank!

 

       Cord Benecke                     und                      Miriam Henkel

Prof. Dr. Cord Benecke                                   Miriam Henkel, M.Sc. Psych.

Tel: 0561 – 804 3630                                         Tel: 0561 – 804 7527

E-Mail: benecke@uni-kassel.de                E-Mail: miriam.henkel@uni-kassel.de

 

 

Weiterlesen …

Ausbildung in analytischer Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen

Ab dem Wintersemester 2017 werden wir wieder neue Kandidaten für die Ausbildung in analytischer Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen aufnehmen. Bewerbungen sind ab Januar 2017 möglich.

Besuchen Sie uns und informieren Sie sich an unserem Informationstag am Samstag, 03.12.2016, 12:00 – 14:00 Uhr.

Weiterlesen …

BMG Eckpunktepapier und Rechtsgutachten zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes

Nachdem das Bundesministerium der Gesundheit (BMG) bereits für Dezember 2015 und danach zu mehreren weiteren Terminen einen Referentenentwurf für die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes angekündigt hatte, ist dieser Entwurf bisher nicht veröffentlicht worden. Letztmalig war er für September 2016 angekündigt worden. Das liegt vermutlich daran, dass die Finanzierungsfragen bisher nicht geklärt werden konnten, die durch die grundlegende Änderung der Aus- und Weiterbildung zum Psychotherapeuten entstehen würden. Zum einen geht es um erhebliche Geldmittel, die die Bundesländer, die für Bildung zuständig sind, für den neuen Studiengang "Psychotherapie" aufbringen müssten, den das BMG einführen möchte. Zum anderen geht es um die Finanzierung der bisherigen Ausbildungsinstitute, die nach der Gesetzesänderung für die Weiterbildung zuständig sein sollen. Sie müssten den Weiterbildungsteilnehmern Assistenzarztgehälter bezahlen. Niemand weiß bisher, wie sie das realisieren könnten, so dass die meisten Institute ihre Tätigkeit einstellen müssten.

 

Nun hat das BMG immerhin ein Eckpunktepapier veröffentlicht, in dem die geplante Novellierung des Gesetzes zumindest skizziert sein soll. Die Kosten für die Bundesländer werden immerhin vorsichtig geschätzt, und zwar auf 3,5 Millionen Euro. Ideen für eine Finanzierung der Weiterbildung scheint das BMG noch keine gefunden zu haben, jedenfalls enthält das Papier keine.

 

Weiterhin wurde in diesen Tagen ein Rechtsgutachten von RA Dr. jur. Rainer Hess zu den berufs- und sozialrechtlichen Auswirkungen einer Neustrukturierung der Aus- und Weiterbildung der Psychotherapeutinnen vorgelegt, das er Im Auftrag der Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V. erstellt hat. Er ist ein früherer KBV-Justitiar und Vorstand, sowie GBA-Vorsitzender, somit wohl einer der besten Kenner der Materie,  den wir in Deutschland haben. Insgesamt können wir uns in unseren Vorbehalten gegen verschiedene Punkte der Novellierung mehr als bestätigt fühlen. Auf jeden Fall sollte das Gutachten allen Entscheidungsträgern zur Kenntnis gebracht werden. Die Delegierten des nächsten Psychotherapeutentages sollten die wesentlichen Aussagen des Gutachtens zur Kenntnis nehmen, da die wesentlichen Argumente der BPtK, die die Delegierten seinerzeit dazu motivierten, den Novellierungsbeschluss zu fassen, fundamental infrage gestellt werden. 

 

Die DGPT hat eine Einordnung des Gutachtens von Dr. Hess erstellt, die einige wesentliche Kernpunkte zusammen fasst.

Weiterlesen …

TAZ-Interview mit DGIP-Psychoanalytikerin über Fremdes und Fremde

Heute erschien in der TAZ ein Interview mit unserer Aachener DGIP-Kollegin Frau Dipl.-Psych. Monika Huff-Müller zum Thema „Widersprüche muss man aushalten!“. Darin befasst sich Monika Huff-Müller mit dem Interesse an Fremden einerseits und der Angst vor Fremden und Fremdem andererseits. Beide Pole können strikt getrennt voneinander sein, gespalten, wie wir es in der Psychoanalyse nennen, so dass nur das Interesse oder nur die Angst erlebt werden, oder sie können gleichzeitig miteinander empfunden und wahrgenommen werden, also ambivalent. Letzteres ist schwerer zu erwerben und auszuhalten und stellt eine permanente Entwicklungsaufgabe dar, in Psychotherapien, aber auch in der Gesellschaft als Ganzer.

 

Am 8. Februar 2017 wird Frau Dipl.-Psych. Monika Huff-Müller einen Vortrag halten zum Thema "Fremdheitstoleranz und Ambivalenzfähigkeit als psychoanalytische Entwicklungsaufgabe", und zwar im Rahmen der Ringvorlesung, die das AAI Berlin und der Landesverband Berlin der DGIP in Kooperation mit Prof. Klaus-Jürgen Bruder an der Freien Universität Berlin organisiert haben.

Weiterlesen …

Erfolgreicher Start unserer Ringvorlesung "Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration"

Unsere Ringvorlesung "Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration" wurde vorgestern, am Mittwoch dem 19.10.2016 durch Prof. Klaus-Jürgen Bruders Vorlesung mit dem Titel "

Migration und Rassismus" eröffnet. Er beschrieb diese Phänomene aus größeren, soziologischen und gesellschaftlichen, aber auch aus psychoanalytischen Zusammenhängen heraus. So gewannen wir einen Überblick und erste, zentrale Thesen zum Thema unserer Ringvorlesung. Viele der ca. 50 Zuhörer beteiligten sich nach dem Vortrag sehr lebhaft und teilweise kontrovers an der Diskussion.

 

In unserer nächsten Ringvorlesung von Frau Dr. Sabine Paetzmann mit dem Titel "Was bestimmt unseren Umgang mit dem Fremden: Angst und Hass oder Faszination und Sehnsucht nach Verbundenheit" am 2.11.2016 werden wir einen ganz anderen Fokus haben. Die Referentin wird sich von der Makroebene auf die Mikroebene begeben und sich mit individuellen, lebensgeschichtlichen Ursachen von Fremdenangst auseinandersetzen. Da wir diese Ringvorlesung, im Gegensatz zu den meisten anderen, nicht als Mitschnitt auf unserem Youtube-Kanal veröffentlichen können, ist jedem, den das Thema interessiert, zu empfehlen, an diesem Abend in die Freie Universität zu kommen, denn Sie können den Beitrag später nicht nachhören!

Weiterlesen …

KV-Wahlen: Erfolg für die psychodynamische Liste

Das Ergebnis der Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (KV) ist für die Liste 2 "psychodynamische Verfahren", die die psychoanalytisch orientierten Kolleginnen vertritt, sehr erfreulich ausgefallen. Auf die Liste entfielen 568 Stimmen von in Berlin KV-zugelassenen und damit wahlberechtigten Kolleginnen. Dadurch erhielt die Liste 2 Sitze in der Vertreterversammlung, die von den beiden Spitzenkandidatinnen, Frau Springer und Herrn Wittenhagen eingenommen werden.

 

Wir gratulieren den beiden ganz herzlich zu Ihrer Wahl und wünschen Ihnen eine erfolgreiche und erfreuliche Arbeit in diesem wichtigen Gremium.

Weiterlesen …

Prof. Ronald Wiegand am 18.9.2016 verstorben

Wir trauern und nehmen Abschied von

Prof. Ronald Wiegand

  • geboren am 17.3.1937 verstorben am 18.9.2016

 

Ronald Wiegand war als Dozent unseres Instituts

Ein kenntnisreicher Lehrer, geschätzter Kollege und geistreicher, humorvoller Freund. Wir verlieren in ihm auch einen Mitbegründer unseres Institutes.

 

 

Im Namen der Mitglieder und Mitarbeiterinnen, der Aus- und Weiterbildungsteilnehmenden

Thomas Abel, Alfred-Adler-Institut Berlin, Neue Kantstraße 4, 14057 Berlin

Dr. Ulrike Freikamp, Landesverband Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie

Weiterlesen …

Start unserer Ringvorlesung „Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration“

Am 19.10.2016 beginnt unsere Reihe „Flucht und Ankommen: psychosoziale Aspekte von Migration und Integration“ mit der Eröffnungsvorlesung von Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder zum Thema "Migration und Rassismus".

 

Es ist eine Ringvorlesung  von Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder an der Freien Universität Berlin, unter Mitwirkung des Alfred-Adler-Instituts Berlin und des Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP)

 

Die Ringvorlesung widmet sich einem Thema, das in den letzten beiden Jahren unsere Gesellschaft beschäftigt hat, wie kaum ein anderes. Was bringt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen, sich auf eine gefährliche Flucht zu begeben? Wie verändert sie die Flucht und die Erfahrungen dabei? Was erleichtert und erschwert Ihnen das Ankommen? Was im Inneren der sie aufnehmenden Menschen löst Angst vor Fremden oder Neugier und Hilfsbereitschaft aus? Wie schützen sich Helfer vor einer sekundären Traumatisierung durch das Schreckliche, was Ihnen Flüchtlinge erzählen? Wir haben Vertreter verschiedener psychoanalytischer Schulen zu einer Diskussion eingeladen, die zugleich die Tradition Alfred Adlers aufnimmt: die Beschäftigung mit wichtigen, gesellschaftlichen Fragen seiner Zeit stand im Zentrum seiner Theorieentwicklung.

Weiterlesen …

Die Ausbildungsreform in der Diskussion

Im aktuellen Psychotherapeuten-Journal 3/2016 ist ein Artikel erschienen, der die Position der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsträgerverbände (BAG), an der auch die DGPT beteiligt ist, erarbeitet. Die in der BAG vertretenen Institute tragen bisher die Ausbildung in Psychotherapie. Sie plädieren dafür, dass auch nach einer Reform des Psychotherapeutengesetzes die in ihnen gewachsenen Strukturen und Erfahrungen beibehalten werden sollen, wenn man nicht eine gravierende Verschlechterung der Weiterbildungsbedingungen inkauf nehmen will.

 

Weiterlesen …

TP3: Bis auf Weiteres keine Neuaufnahmen am AAI möglich

In den letzten Monaten haben wir recht viele AusbildungsteilnehmerInnen für die 3-jährige Vollzeitausbildung in tiefenpsychologisch-fundierter Psychotherapie aufgenommen. Auf einer Mitgliederversammlung am 23.09.2016 wurde beschlossen, dass wir bis auf Weiteres keine neuen Kolleginnen für diesen Ausbildungsgang aufnehmen können. Das gilt zunächst bis Juni 2017.

 

Für die 5-jährige Teilzeitausbildung in tiefenpsychologisch-fundierter Psychotherapie sind hingegen weiterhin Bewerbungen möglich.

Weiterlesen …

Jobsharing: Änderung der Bedarfsplanungs-Richtlinie ist am 15.09.2016 in Kraft getreten

Wir berichteten über einen Beschluss des GBA zur Änderung der Bedarfsplanungsrichtlinien:

Jobsharing: Neue Obergrenze festgelegt für Praxen mit geringer Auslastung

 

Dieser Beschluss trat nun am 15.09.2016 in Kraft.

Nun können Psychotherapeuten ihren Umsatz auf den Fachgruppendurchschnitt zuzüglich 25% (§ 43 Abs. 2 Ziff.2) ausweiten. Bisher lag die Grenze bei 3% des bisherigen Leistungsvolumens der eigenen Praxis bzw. in den Folgejahren des Fachgruppendurchschnitts. Diese Änderung der BPL-RL ist seit dem 15.09. in Kraft! Falls Sie von dieser Regelung Gebrauch machen wollen, können Sie sich jetzt bei Ihrem Antrag an den Zulassungsausschuss auf diese neue Festlegung berufen.

 

Zwischenzeitlich konnte auch eine Unklarheit der neuen Regelung ausgeräumt werden. Die Rechtsabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geht davon aus, dass in diesem Fall mit dem Begriff „Psychotherapeuten“ die Arztgruppe der Psychotherapeuten nach der BPL-RL gemeint ist. Danach gehören zur Arztgruppe der Psychotherapeuten die überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Ärzte, die Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin, die Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die Psychologischen Psychotherapeuten sowie die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (§ 12 Abs. 2 Ziff. 8 BPL-RL). Alle Genannten können die neue Regelung also für sich in Anspruch nehmen.

 

 

 

Weiterlesen …

Neues CMS für unsere Website - neue Funktionen für unsere Mitglieder

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die Website des AAI sieht zwar noch fast genauso aus, wie bisher, hat sich aber hinter ihren Fassaden sehr verändert. Das System zum managen des Inhaltes der Website, das Content Management System (CMS) wurde umgestellt, von Wordpress auf Contao.

 

Wir wollten damit zum ersten unseren Sekretärinnen und der Bibliothekarin ihre Arbeit erleichtern, zum zweiten den Aufbau der Website beschleunigen, weil dies beim vorigen System oft recht lange dauerte und drittens für Sie neue Funktionen ermöglichen.

 

Wenn Sie sich künftig in den Mitgliederbereich einloggen, benutzen Sie bitte Ihre bei uns gespeicherte Emailadresse als Benutzername, sowie wie gewohnt Ihr Passwort. Sollten Sie es vergessen haben, können Sie es nun über eine Hilfsfunktion beim Einloggen anfordern. Es wird Ihnen dann ein Link per Email zugeschickt, über den Sie sich ein neues Passwort vergeben können. Wenn Sie dann im Mitgliederbereich sind, finden Sie dort künftig eine Möglichkeit Ihr Profil zu bearbeiten, also die Daten, die von Ihnen bei uns gespeichert sind. Dadurch können Sie dazu beitragen, dass wir immer die aktuellen Daten von Ihnen haben und alle Nachrichten Sie erreichen. Weiterhin haben wir etwas aufgeräumt, etwa das Wiki besser strukturiert und übersichtlicher gestaltet.

 

Die Website soll weiter entwickelt werden. Die Texte sollen einer Durchsicht unterzogen werden, Fotos hinzugefügt, aber auch das Aussehen der Seiten verschönert werden. Über Kritik und Anregungen zu diesen Punkten würden wir uns sehr freuen. Bitte richten Sie diese direkt an Frau Heike Uffmann, die im Vorstand für die Website verantwortlich ist.

 

Danken möchten wir ganz herzlich unserer Programmiererin, Frau Cornelia Agel, die mit unermüdlichem Engagement den Umzug auf Contao realisiert und uns geduldig beim Eingewöhnen unterstützt hat.

 

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Abel

(Vorsitzender des AAI)

Weiterlesen …

Berufsbegleitende Weiterbildung in psychoanalytischer Paar- und Familientherapie bzw. -beratung und Sozialtherapie

Erstmalig bietet „Die Psychoanalytische Universität in Berlin“ ab November 2016 eine berufsbegleitende Weiterbildung in Paar- und Familientherapie an:

"Wir greifen psychoanalytisch geprägte Theoriebildungen zur interpersonalen Dynamik bei Paaren und Familien auf und beziehen sie auch auf die heute vielfältigeren familienähnlichen Formen von Beziehungsgestaltung und Zusammenleben. Auf darüber hinausgreifende Interaktionszusammenhänge bei Mehrpersonen-Beziehungssystemen, in und zwischen sozialen Gruppen oder Institutionen lässt sich diese Sichtweise ebenso gewinnbringend anwenden. In diesen Formen angewandter psychodynamischer Therapie spielen bewusste und unbewusste interpersonale Prozesse eine zentrale Rolle, immer eingebettet in spezielle Lebenslagen und soziale Kontexte. Interpersonale Beziehungsdynamik ist geprägt von unausgesprochenen Wünschen, ungelösten Konflikten und unverarbeiteten Traumata sowie deren Abwehr. Sie hat ihre Wurzeln nicht selten in transgenerationalen Aufträgen, die bereits frühe Eltern-Kind-Beziehungen mitgestalten können. Unbewusste Übertragungen, Erwartungen und Delegationen lassen so Blockaden oder Kollusionen in familiären und Paarbeziehungen entstehen.

Psychoanalytische Paar- und Familientherapie greift diese Aspekte im Zusammenspiel von intra- und interpsychischer Beziehungsdynamik auf. Sie besteht aus der aufdeckenden und verändernden Arbeit an unbewussten und vorbewussten interpersonellen Konflikten, Beziehungsmustern und Abwehrstrukturen, die die Symptomatik eines Familienmitglieds oder Partners bedingen, mitbedingen oder aufrechterhalten. Diese Konflikte und Beziehungsstrukturen stellen sich in den (beziehungs)-therapeutischen Situationen szenisch dar und werden für alle Familienmitglieder (oder Mitglieder des informellen / formellen Beziehungsnetzes) in ihrer Existenz, Wirksamkeit und Interdependenz erfahrbar, erkennbar und somit veränderbar. Im therapeutischen Prozess werden die Ressourcen und Potentiale des Mehrpersonensystems genutzt.

Zielgruppe / Voraussetzungen
Die Weiterbildung wendet sich an Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Psychotherapeuten, Kinder-und Jugendlichen Psychotherapeuten, Gerontologen, Lehrer, seelsorglich tätige Berufsgruppen und weitere akademische Berufsgruppen, die in psychosozialen Arbeitsfeldern tätig sind. Zulassungsvoraussetzung ist ein Hochschulabschluss bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung (als Einzelfallentscheidung) sowie eine psychotherapeutische bzw. beratende Tätigkeit.

Daneben muss eine abgeschlossene oder laufende psychoanalytische oder tiefenpsychologisch fundierte Selbsterfahrung nachgewiesen bzw. mit der Weiterbildung begonnen werden. Ein Aufnahme-gespräch bei einer Dozentin / einem Dozenten ist für die Teilnahme an der Weiterbildung obligatorisch. Die Weiterbildung orientiert sich an den Richtlinien des Bundesverbandes Psychoanalytische Paar- und Familientherapie e.V. (BVPPF) und ist von diesem anerkannt.

Namhafte Wissenschaftler sowie bekannte, langjährig tätige Praktiker auf dem Gebiet der psychoanalytischen Paar-, Familien- und Sozialtherapie gestalten als Dozenten diese Weiterbildung und stehen als Supervisoren zur Verfügung. Sie haben unterschiedliche Grundberufe (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Sozialpädagogen), unter ihnen sind Psychoanalytiker und approbierte Psychotherapeuten, fast alle sind psychoanalytische Familientherapeuten. Sie sind in unterschiedlichen psychosozialen und medizinischen Arbeitsfeldern tätig.

Aufbau der Weiterbildung
Das Curriculum erstreckt sich über 3 Jahre (Beginn November 2016). Es umfasst 10 Wochenenden a 1,5 Tage (8 Dstd.), jeweils freitags von 14:00 - 21:00 h und samstags von 09:30 - 17:00 h. Neben theoretischen Seminaren beinhaltet jedes Wochenende theoriegestützte Reflexion der beratenden und therapeutischen Arbeit in kasuistisch technischen Seminaren und familien- / berufsbezogene Selbsterfahrung in der Gruppe (insgesamt 80 Dstd. über alle Wochenenden). Persönliche Selbsterfahrung (75 Dstd.) und Supervision (40 Dstd.) finden außerhalb der Wochenenden bei vom Veranstalter anerkannten TherapeutInnen statt, in der Regel in der Gruppe.

Abschluss
Die Weiterbildung beenden die Teilnehmer mit der Dokumentation eines Falles und seiner Vorstellung in der Weiterbildungsgruppe. Bei erfolgreichem Abschluss wird ein vom Bundesverband Psychoanalytische Paar- und Familientherapie anerkanntes Zertifikat ausgehändigt. Dies berechtigt dazu, die Bezeichnung „Psychoanalytische Paar- und FamilientherapeutIn bzw. -beraterIn /SozialtherapeutIn“ zu führen.

Kosten
Die Kosten für die Weiterbildungsseminare an der IPU belaufen sich auf 2.500 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Aufnahmegespräch (80,00 Euro) sowie die Kosten für die Supervision und die psychoanalytische / tiefenpsychologische Selbsterfahrung. Die Kosten für die gesamte Weiterbildung können inclusive der Supervision und der Selbsterfahrung bei ca. 9.000 Euro liegen, bei bereits absolvierter Selbsterfahrung entsprechend niedriger (ca. 4.500 - 5.000 Euro)."

 

... mehr Informationen vom Anbieter, der IPU finden Sie hier!

Weiterlesen …

Sternstunden: Ein Buch über Daniel Stern ist im Psychosozialverlag erschienen

»Daniel Stern gab nicht nur viele Anstöße für die Säuglingsforschung, sondern vor allem für die präventive und psychotherapeutische Arbeit. Für Eltern-Säuglings-und
Kleinkindpsychotherapeuten ist die Arbeit ohne seine Erkenntnisse kaum vorstellbar.«

Weiterlesen …

Formular PTV 7b entfällt ab 1. Oktober 2016

Die DGPT informierte über eine Änderung in der Psychotherapie-Vereinbarung:

 

Für das Muster PTV 7 entfällt bereits ab dem 01. Oktober 2016 der Durchschlag „b“. Diesen mussten psychotherapeutisch Tätige bisher an die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung (KV) senden. Da diese die entsprechenden Angaben zu den genehmigten Therapiestunden auch durch die Abrechnungsdaten erhält, kann zukünftig auf den Durchschlag PTV 7b verzichtet werden. Wir begrüßen diese bürokratische Entlastung. Alte Vordrucke können noch aufgebraucht werden.

 

Weiterlesen …

Wagners Parsifal - demnächst erscheint ein Podcast

Im Juli hat eine Tagung des Freud Museums in London zum Thema Wagners Parsifal stattgefunden. Das Freud Museum hat die Vorträge aufgenommen und wird sie für Interessenten in einem Podcast demnächst  erreichbar machen. Bitte suchen Sie bei Interesse dafür die Website des Freud-Museums auf.

Weiterlesen …

Fragebogen zur OPD-Konfliktachse

Aufruf zum Ausfüllen des Fragebogens von Professor Benecke

Weiterlesen …

Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer äußert sich zum neuen Versorgungsstärkungsgesetz

Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer äußert sich in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt zum Versorgungsstärkungsgesetz.

Weiterlesen …

18% der psychotherapeutischen Praxen vom Abbau bedroht

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK) informiert in einer Übersicht über die Auswirkungen des Versorgungsstärkungsgesetzes für Psychotherapeuten. Das Versorgungsstärkungsgesetz wurde am 11.6.2015 vom Bundestag verabschiedet und tritt am 1.8.2015 in Kraft. Es enthält eine Reihe positiver Veränderungen für Psychotherapeuten, die wir zusammengestellt haben.

Weiterlesen …

Besser als erwartet: Versorgungsstärkungsgesetz verabschiedet

Das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG) ist gestern vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden und tritt am 1. August in Kraft.

Weiterlesen …

Praxisführung und -weitergabe & MVZ: Vortrag von RA Stellpflug am AAI am 16.9.15

RA Prof. Martin Stellpflug: Versorgungsstärkungsgesetz - Praxisführung &-weitergabe - MVZ
Vortrag für Mitglieder, AbsolventInnen und KandidatInnen des AAI Berlin(keine öffentliche Veranstaltung!)

Weiterlesen …

Wichtig für Praxisinhaber: Folgen des Versorgungsstärkungsgesetzes für Sie

Das Versorgungsstärkungsgesetz wird gerade im Bundestag beraten und soll am 1.7.2015 in Kraft treten. Einige Detaills sind noch in der Diskussion, aber wichtige Veränderungen zeichnen sich bereits jetzt schon ab. Als Inhaber einer Vertragspraxis sollten Sie davon wissen, um sich rechtzeitig darauf einzustellen und keine bösen Überraschungen erleben zu müssen.

Weiterlesen …